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Deutsch als Zweitsprache DaZ

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Neu zugezogene Schülerinnen und Schüler, die sehr wenig oder gar kein Deutsch sprechen, profitieren vom Förderangebot Deutsch als Zweitsprache, kurz DaZ genannt. Speziell ausgebildete DaZ-Lehrpersonen fördern die Kinder und Jugendlichen intensiv in Deutsch, damit sie möglichst schnell den Anschluss in einer Regelklasse finden. Generelle Informationen zur Bedeutung von DaZ und zum Angebot der verschiedenen Schulstufen finden sich auf der Webseite der Volksschulen.

Primarstufe
Am Anfang steht rund ein Jahr lang der DaZ-Anfangsunterricht, danach schliesst der weniger intensive DaZ-Aufbauunterricht an. Während der üblichen Unterrichtszeit profitieren die Kinder einzeln oder in Gruppen von intensivem Deutschunterricht. Sie werden aber nach dem Quartiersprinzip von Anfang an in einer Regelklasse aufgenommen.

Sekundarstufe
Wenn fremdsprachige Jugendliche ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen direkt in die Sek I-Stufe eintreten, werden individuelle Lösungen erarbeitet, um die Schülerin oder den Schüler möglichst schnell und gut zu integrieren. DaZ-Anfangsunterricht wird an den vier Sekundarschulen Bäumlihof, De Wette, St. Alban und Wasgenring angeboten. An den DaZ-Anfangsunterricht schliesst der DaZ-Aufbauunterricht an. Allenfalls ist auch ein Eintritt in eine der  momentan noch existierenden Fremdsprachenklassen der WBS möglich. Das DaZ-Konzept  auf Sekundarstufe hat vorerst einen provisorischen Status und wird derzeit erprobt.

Angebote
Die Fachstelle Förderung und Integration bietet Folgendes an:  

  • Unterrichtsbesuche bei didaktischen und methodischen Fragestellungen wie auch bei Unsicherheiten bezüglich des Verhaltens und der Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler
  • Fachaustauschtreffen für DaZ-Lehrpersonen
  • Unterstützung und Beratung von Lehrpersonen, DaZ-Lehrpersonen und Schulleitungen zum Thema Integration und Stärkung von fremdsprachigen Kindern und ihrem Umfeld
  • Verschiedene Themenkoffer zum Ausleihen (Themen: «Übertragungsphänomene», «Leckerbissen für die Seele», «Was geht in meinem Kopf ab? Psychoedukation»)
  • Schulinterne Weiterbildungen zum Thema Traumapädagogik; die Weiterbildungen können von Schulleitungen, Lehrpersonenteams oder Pädagogischen Teams als Holkurse mit dem PZ.BS und DaZ-Fachbeauftragter Marianne Herzog organisiert werden (Mindestteilnehmendenzahl acht Personen).