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Volksschulen

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Die Volksschulen Basel-Stadt haben im Schuljahr 2015/16 begonnen, den Lehrplan 21 und damit verbunden neue Stundentafeln einzuführen. Der Lehrplan 21 enthält den gesellschaftlichen Auftrag an die Lehrpersonen der Volksschule und ist ein richtungsweisender Kompass und ein Arbeitsinstrument für die langfristige Unterrichtsplanung, aber kein konkretes Gesetzbuch. Den Schülerinnen und Schülern dient er als inhaltlicher Orientierungsrahmen

Drei Zyklen und sechs Fachbereiche

Der neue kantonale Lehrplan, der nach den Vorgaben des Lehrplans 21 die ganze Volksschule vom Kindergarteneintritt bis zum Volksschulabschluss am Ende der Sekundarschule abdeckt, löst schrittweise die vier bisherigen Stufenlehrpläne ab. Für die Einführung des Lehrplans haben die Schulen sechs Jahre Zeit, also bis im Jahr 2021.

Der Lehrplan 21 ist in drei Zyklen unterteilt und umfasst sechs Fachbereiche. Für jeden Fachbereich werden Kompetenzen beschrieben, welche die Schülerinnen und Schüler bis am Ende der Volksschule erwerben sollen. Neu ist der Unterricht in «Medien und Informatik», «Ethik, Religionen und Gesellschaften» und «Berufliche Orientierung». Themen der nachhaltigen Entwicklung wie Politik, Gesundheit oder Wirtschaft und Konsum werden in verschiedenen Fachbereichen behandelt. In jedem Fach werden personale, soziale und methodische Kompetenzen erworben.

Schrittweise Einführung neuer Lehrmittel

Die Kinder und Jugendlichen haben während der Einführungsphase keine Nachteile, denn es wird weiterhin mit den vorgeschriebenen Lehrmitteln unterrichtet. Neuere Lehrmittel, insbesondere in Deutsch, Mathematik, Französisch und Englisch, entsprechen bereits weitgehend den Vorgaben des Lehrplans 21.

In den übrigen Fächern werden die Lehrmittel überarbeitet oder neu entwickelt. Bis die neuen Lehrmittel vorliegen, setzen die Lehrpersonen die bisherigen ein.

Anwendungsorientiert und nachhaltig lernen

Die Schülerinnen und Schüler profitieren davon, dass die Lehrpersonen mit der Einführung des neuen Lehrplans ihren Unterricht weiterentwickeln. Sie werden alle über die ganze Schullaufbahn einheitlich beurteilt mit Noten ab der 5. Klasse der Primarschule und klar festgelegten Übertrittsregeln. Die Einführung des neuen Lehrplans zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler anwendungsorientiert und damit nachhaltiger lernen und klar wissen, was von ihnen erwartet wird. So können sie mehr Verantwortung für ihr Lernen übernehmen.

 

Volksschulen

Regina Kuratle
Projektleiterin Lehrplan 21
Leimenstrasse 1
4001 Basel
Telefon: +41 61 267 56 12
Mail: E-Mail