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«Schweizer Jugend forscht»: Erfolge aus Basel

29.04.2024
Sechs Arbeiten aus Basler Gymnasien im Final ausgezeichnet
Bild Legende:

106 Projekte von jungen Forscherinnen und Forschern aus der ganzen Schweiz wurden Ende April in Fribourg von der Stiftung «Schweizer Jugend forscht» juriert. Sechs der prämierten Arbeiten sind im Kanton Basel-Stadt entstanden. 

Das Prädikat «hervorragend» und damit Sonderpreise in Form einer Teilnahme an internationalen Wettbewerben haben zwei Projekte aus dem Gymnasium Bäumlihof erhalten:

  • «Elliptische Kurven über endlichen Körpern» von Kaspar Hui befasst sich mit der Arithmetik von elliptischen Kurven und deren Anwendung in der Verschlüsselungstechnologie. 
  • Die Arbeit «Schnelles Paralleles Decoding durch Cluster-As-You-Go» von Tommaso Peduzzi leistet einen Beitrag zur Fehlerbehebung von Berechnungen in Quantencomputern.

Die Auszeichnung «sehr gut» ging an:

  • «Thwaites Glacier in Antarctica: The beginning of an ice-free continent on the brink of a global climate crisis?» von Laura Schmutz. Die Jungforscherin aus dem Gymnasium am Münsterplatz untersuchte die Stabilität des Thwaites-Gletschers in der Antarktis. Sie nutzte Satellitenbilder, um Veränderungen im Fluss des Gletschers in den letzten 30 Jahren zu messen und konnte zeigen, dass der Gletscher bereits instabil ist.

«Gut» gab es für:

  • «Zusammenleben in Zeiten des verdichteten Wohnens» von Annalisa Essl. Die 19-jährige Maturandin des Gymnasiums am Münsterplatz setzt in ihrer Untersuchung die persönlichen Erfahrungen von Bewohnenden aus den zwei Siedlungen Erlenmatt Ost und der Wohnüberbauung Sesselacker in einen politischen und planerischen Kontext.
  • «INSULT - Ein pedantischer Compiler» von Dario Llarden aus dem Gymnasium Leonhard bietet ein gutes Werkzeug, um Interessierten einen strukturierten Einstieg in die Welt der Compiler zu geben. 
  • «Relations Between the Riemann Sphere and Models of the Hyperbolic Plane» von Luna Addi aus dem Gymnasium Bäumlihof setzt zwei unterschiedliche geometrische Modelle in Beziehung.

Alle weiteren Arbeiten und Auszeichnungen finden sich auf der Website von «Schweizer Jugend forscht».

Anmeldungen für den nationalen Wettbewerb des kommenden Jahres sind ab Juni 2024 möglich. Auch Arbeiten oder Projekte aus den Berufsschulen sind sehr willkommen.

Weitere Informationen (Website «Schweizer Jugend forscht»)