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Evaluation Volksschulen

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Die Wirkung der Reformen an der Volksschule von Basel-Stadt wird in Zukunft im Rahmen einer Gesamtevaluation untersucht. Dies reduziert zum einen den Aufwand der Schulen und ermöglicht zum anderen einen Gesamtblick. Die Evaluation der Schulharmonisierung umfasst daher in Teilen auch die Evaluation der Leitungsreform, des Qualitätsmanagements, der Tagesstrukturen und der integrativen Schule. Im Rahmen der Volksschulevaluation werden von 2012 bis 2022 quantitative und qualitative Daten erhoben und ausgewertet:

Quantitative Daten

Im Rahmen von quantitativen Analysen wird anhand von Daten untersucht, wie erfolgreich die Schullaufbahnen der Schülerinnen und Schülern durchlaufen werden – zum Beispiel, wie viele Jugendliche nach der Volksschule einen Anschluss haben (also eine Mittelschule oder eine Berufsausbildung absolvieren). Weichen solche Ist-Werte zu stark von den vorgängig definierten Soll-Werten ab, werden Änderungen eingeleitet. Für einen Grossteil der quantitativen Daten wird in der Evaluation der Volksschulthemen auf bestehende Quellen zurückgegriffen – auf Kennzahlen und Analysen der Bildungsstatistik des Erziehungsdepartements, auf interkantonale Bildungsberichte, Ergebnisse von Leistungstests und weitere Erhebungen. In diesem Zusammenhang hat der Regierungsrat ausgewählte Richtwerte zur Kenntnis genommen, an denen sich die Analysen ausrichten werden.

Richtwerte 2015

Qualitative Daten

Schulstandortbezogene Evaluationen, die einen hohen Anteil von qualitativen Daten umfassen, sollen die quantitativen Datenerhebungen ergänzen und vertiefen. Die Wirksamkeit der Erneuerungen an den Volksschulen soll in den acht Schuljahren von 2014/15 bis 2021/22 mit Schulevaluationen vor Ort erfolgen. An allen 37 Volksschulen des Kantons inklusive der Gemeindeschulen von Riehen und Bettingen wird zweimal der Stand der Umsetzung der Schulreformen erhoben. Den Schulen werden vier verschiedene Formen von Evaluationen zur Wahl gestellt, wobei alle Schulen einmal an einer quantitativen Befragung teilnehmen. Bei den anderen Evaluationen handelt es sich um Formen der Selbstevaluation und der externen Evaluation:

A) Quantitative Befragung mit standortbezogener Dateninterpretation
B) Schulinterne Kompaktevaluation
C) Partnerschul-Peer-Review
D) Vertiefte Fallstudie (= externe Schulevaluation)

Der Zeitplan der Durchführung ist gestaffelt. In den Schuljahren 2014/15 und 2015/16 wurden erstmals die Evaluationsformen B und C durchgeführt, im Schuljahr 2016/17 wird mit Form A und im Schuljahr 2017/18 mit Form D gestartet. Alle Formen werden jeweils im ersten Jahr mit Pilotprojekten erprobt.

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Orientierungsraster für die Schulentwicklung und Schulevaluation

Das ED Basel-Stadt macht die wichtigsten normativen Erwartungen an die Umsetzung der Volksschulreformen mit sogenannten „Orientierungsrastern“ transparent. In ihnen sind die wichtigsten Qualitätsansprüche und Gelingensbedingungen für die Umsetzung folgender Volksschulthemen beschrieben: Schulleitung, Integrative Schule, Qualitätsmanagement, Tagesstrukturen und Schulentwicklung.

Einführung

Schulleitung

Qualitätsmanagement

Integrative Schule

Tagesstrukturen Primarstufe

Tagesstrukturen Sekundarschule

Schulentwicklungsprozesse

Volksschulen

Regina Kuratle
Projektleiterin Lehrplan 21
Leimenstrasse 1
4001 Basel
Telefon: +41 61 267 56 12
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