Digitale Bildung Berufsfachschulen
Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um die digitale Bildung an den Berufs- und Höheren Fachschulen von Basel-Stadt.
Diese Seite ist erreichbar unter dem Kurzlink www.edubs.ch/berufsfachschulen
Ziele | Weiterbildungskonzept | Weiterbildungsformate | Neue und bestehende Lehrpersonen/Dozierende | Hilfsmittel zur Selbsteinschätzung
Ziele
An allen Berufsfachschulen Basel-Stadt arbeiten die Lernenden, Studierenden, Lehrpersonen und Dozierenden mit ihrem eigenen digitalen Gerät («Bring Your Own Device», BYOD). Dies verlangt von den Unterrichtenden neue Kompetenzen und verändert teilweise ihre Rolle.
Die Berufsfachschulen Basel-Stadt verfolgen auf dem Weg zu einem zeitgemässen Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalität folgende Ziele:
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Lehrpersonen kennen Chancen der Digitalität, können diese einschätzen und im Bezug zur Berufswelt der Lernenden, Schülerinnen, Schüler und Studierenden nutzbar machen;
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Lehrpersonen können digitale Lernsettings gestalten;
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Lehrpersonen sind befähigt, diese Form von Lernsettings situativ und bewusst im Rahmen der freien Methodenwahl anzuwenden.
Weiterbildungskonzept
Das Weiterbildungskonzept gilt ab dem Schuljahr 2026/27. Die konkrete Umsetzung erfolgt an den einzelnen Schulen.
Zum Weiterbildungskonzept Digitale Bildung Berufs- und Höhere Fachschulen Basel-Stadt
Grundlage sind Basiskompetenzen, die alle Lehrpersonen mitbringen müssen. Darauf aufbauend gibt es vier Themenbereiche für die Weiterentwicklung:
Anwendungskompetenzen
Digitale Werkzeuge und ICT im Arbeitsalltag nutzen, einschliesslich KI sowie schul- und fachspezifischer Anwendungen.
Mediendidaktik
Lernprozesse mit digitalen Medien gestalten und unterstützen, zum Beispiel durch digitale Lernsettings, kollaboratives Arbeiten oder neue Formen des Prüfens.
Medienbildung
Lernende und Studierende dabei unterstützen, Medien kompetent zu nutzen, zu verstehen, Inhalte zu produzieren und kritisch zu reflektieren.
Digitale Professionalität
In einer Kultur der Digitalität professionell handeln und sich kontinuierlich weiterentwickeln.
Neue Lehrpersonen und Dozierende
In den ersten ein bis drei Jahren – abhängig vom Pensum – erfolgt eine Standortbestimmung gemeinsam mit den Vorgesetzten. Dabei werden digitale Kompetenzen, bereits absolvierte Weiterbildungen sowie mögliche Entwicklungsfelder geklärt. Je nach Bedarf folgen Einführungen in schulinterne Tools und Geräte sowie weitere Weiterbildungen.
Weiterbildungsformate
Die Weiterbildung verbindet verschiedene Formate:
- Selbstlernen: unter anderem mit den Plattformen aprendo (Lizenz erhätlich in Absprache mit dem/r Vorgesetzten) und digibasics (ohne Login)
- Kurse: zentrale Angebote des PZ.BS sowie schulinterne Angebote
- Beratung: Unterstützung und Begleitung durch PICTS und weitere Fachpersonen im Schulhaus
Ideen und Wünsche für schulhausübergreifende Weiterbildungen nimmt Stephanie Lori gerne entgegen.
Hilfsmittel zur Selbsteinschätzung der digitalen Kompetenzen
Die folgenden kostenlosen Tools unterstützen dabei, die eigenen digitalen Kompetenzen einzuschätzen und den persönlichen Weiterbildungsbedarf zu erkennen:
- DigiBasics: Selbsttests, Lernressourcen und Praxisaufgaben zu digitalen Basis- und erweiterten Kompetenzen.
- SELFIE for TEACHERS: Umfassende Standortbestimmung auf Grundlage des europäischen Kompetenzrahmens für Lehrkräfte (DigCompEdu), inklusive Feedback und Entwicklungshinweisen.
- Kompetenzrad der BFH: Standortbestimmung mit übersichtlicher grafischer Darstellung der eigenen Stärken und Entwicklungspotenziale.
- Kompass für den digitalen Wandel: Kartenset zur Reflexion und Priorisierung von Kompetenzen und Entwicklungsfeldern – auch für die gemeinsame Standortbestimmung im Team.
Im PDF finden Sie detaillierte Hinweise zu den Eigenheiten und Anwendungsmöglichkeiten der verschiedenen Tools.
PDF «Hilfsmittel zur Selbsteinschätzung von digitalen Kompetenzen»
Arbeitsgruppe Digitale Bildung Berufs- und Höhere Fachschulen
Die Arbeitsgruppe Digitale Bildung Berufs- und Höhere Fachschulen koordiniert die schulübergreifende Weiterbildung im Bereich Digitalisierung und Kultur der Digitalität. In der Arbeitsgruppe sind PICTS-Lehrpersonen oder digital affine Lehrpersonen aller vier Berufs- und Höheren Fachschulen vertreten.