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Erweiterte Zusammenarbeit Unterricht HSK und Volksschule

Da der Unterricht HSK während der unterrichtsfreien Zeit stattfindet, bestehen nur wenige Berührungspunkte mit der öffentlichen Schule. Die erweiterte Zusammenarbeit vernetzt demgegenüber den Unterricht HSK mit der öffentlichen Schule und integriert ihn in die Unterrichtszeit: Man spricht von integriertem Herkunftssprachenunterricht. Er nimmt die Inhalte des HSK-Unterrichts auf, ist aber konzeptionell weiter gefasst. Die Lehrpersonen HSK arbeiten mit den Kolleginnen und Kollegen der öffentlichen Schule während einer bestimmten Zeitspanne oder in einem bestimmten Gefäss in der Regelklasse zusammen. Schwerpunkte bilden dabei Sprach- und Kulturbegegnungen und somit die Förderung der Mehrsprachigkeit und der interkulturellen Kompetenzen.

Die Angebote von «Sesam öffne dich!»

«SESAM ÖFFNE DICH!» bietet Primarlehrpersonen die Möglichkeit, aus einer Palette von Themen und Sprachen eine Auswahl zu treffen und sich für ein Angebot anzumelden.
Gemeinsam ist allen Angeboten, dass die Primarlehrperson und die HSK-Lehrperson im Teamteaching unterrichten. Die Angebote unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer thematischen Ausrichtung sowie ihrer Dauer. Während im Angebot 1 die HSK-Lehrperson lediglich eine Lektion in der Klasse unterrichtet, bietet Angebot 2 bereits die Möglichkeit, sich länger mit einem Thema auseinanderzusetzen. Im Angebot 3 kann in acht bis zehn Lektionen eine differenzierte Behandlung eines Themas angegangen und die Zusammenarbeit mit der HSK-Lehrperson intensiviert werden.

Flyer
Erzähltheater für KG, 1. und 2. Klassen
Erzähltheater für 1. bis 3. Klassen
Erzähltheater für 3. und 4. Klassen
Weitere Informationen und standardisierte Unterrichtsabläufe

Das Modell Sprach- und Kulturbrücke

Dieses Modell integrierter Erstsprachförderung entstand 1997 auf Stufe Orientierungsschule (5. bis 7. Schuljahr). Lehrpersonen bereits bestehender HSK-Angebote werden so weit wie möglich und mit erweitertem Auftrag ins jeweilige Kollegium integriert, bei Bedarf werden neue Lehrpersonen beigezogen. Sie partizipieren durch Teamteaching in verschiedenen Fächern, bei der Elternarbeit und bieten individuelle Betreuung an. Punktuell wird auf verschiedenen Ebenen und in allen Fächern Zusammenarbeit angestrebt, immer mit der Zielsetzung einer Förderung der vorhandenen Mehrsprachigkeit und des Respekts gegenüber den Erstsprachen. Der eigentliche Sprachunterricht findet meistens ausserhalb der Regelstunden, aber innerhalb des Pensums statt. In Erprobung ist ein spezieller Lehrplan mit sprachvergleichendem Ansatz, in Erarbeitung sind Unterrichtseinheiten zur fachlichen Zusammenarbeit mit Lehrpersonen der öffentlichen Schule, die konzeptionell Ansätze von ELBE, Sprachprofil und Fachdingsda (fächerorientierter Grundwortschatz für das 5. bis 9. Schuljahr) einbinden.
Exemplarische Unterrichtseinheiten für die Teamarbeit