Organisation

Organisationsformen HSK

Unterrichtsformen
Der Unterricht wird in der Regel während allen 11 Jahren der obligatorischen Volksschule angeboten. Einige Elternvereine organisieren darüber hinaus unterschiedliche Formen von Frühförderung.

Im traditionellen HSK-Unterricht werden Kinder und Jugendliche der jeweiligen Sprachen aus verschiedenen Schulorten zusammengezogen und auf ihrer Klassenstufe oder auch stufenübergreifend unterrichtet. Der Unterricht orientiert sich an den Lehrplänen und Vorgaben der jeweiligen Länder und nimmt so weit wie möglich Bezug auf den Rahmenlehrplan HSK. Aus logistischen Gründen findet der Unterricht oft in einem dem Kind fremden Schulhaus und häufig am schulfreien Mittwochnachmittag, an einem späteren Nachmittag oder am Samstagmorgen statt. Viele Lehrpersonen unterrichten jeden Tag an einem anderen Ort, häufig sogar in drei oder vier Kantonen. Sie haben erschwerte Bedingungen, um an Konferenzen oder an Besprechungen teilzunehmen oder eine erweiterte Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der öffentlichen Schule zu pflegen.

Integrierter Herkunftssprachenunterricht nimmt die Inhalte des HSK-Unterrichts auf, ist aber konzeptionell weiter gefasst. Ein auffälliger Unterschied ist, dass der Unterricht in der Schule der Kinder und Jugendlichen stattfindet und nicht losgelöst vom gewohnten Umfeld und von den Themen des sonstigen Unterrichts. Die Lehrpersonen für den Herkunftssprachenunterricht arbeiten mit den Kolleginnen und Kollegen des Schulhauses zusammen. Schwerpunkte bilden die Integration und Förderung der Herkunftssprache und der Mehrsprachigkeit. Die Lehrpersonen übernehmen in der Zusammenarbeit mit fremdsprachigen Eltern eine beratende Funktion und können zu Gesprächen beigezogen werden.

Trägerschaften

HSK-Unterricht wird von Botschaften, Konsulaten oder Elternvereinen finanziert und beaufsichtigt. Einige grössere Minoritäten in der Schweiz (z.B. aus Italien, Portugal, Spanien, Türkei) erhalten vorläufig noch Unterstützung durch ihre Konsulate und Botschaften. Diese stellen für eine jeweils beschränkte Amtszeit Lehrpersonen und Schulleitungspersonen aus der Heimat und tragen die Verantwortung und Kosten für den Unterricht und die Gesamtkoordination. Kleinere Sprachgruppen (z.B. Ungarisch, Finnisch, Polnisch) oder Gruppierungen, deren Sprachen in verschiedenen Ländern gesprochen werden (z.B. Arabisch, Französisch, Englisch, Spanisch Lateinamerika) müssen sich als Elternvereine organisieren und sind zuständig für die Anstellung und Beaufsichtigung der Lehrpersonen HSK. Sie verlangen in der Regel einen knapp kostendeckenden Elternbeitrag. Ihre Koordinationspersonen arbeiten weitgehend ehrenamtlich.

Das Erziehungsdepartement stellt die Schulräume und die benötigten Infrastrukturen zur Verfügung und gewährleistet ideelle Unterstützung. Bei den integrierten Modellen der Herkunftssprachenförderung übernimmt es darüber hinaus bei Bedarf einen Teil der Lohnkosten.
 

Die Modelle

Für eine erfolgreiche Förderung in der Herkunftssprache sind Akzeptanz und Unterstützung durch die gesamte Schule massgeblich. Am besten schneiden dabei offenbar Modelle ab, die einen kontinuierlichen, miteinander koordinierten Unterricht in beiden Sprachen anbieten. In eigens entwickelten Modellen wird in Basel der Vielfalt an Sprachen und Kulturen in den Schulhäusern der der Volksschule Rechnung getragen und der Unterricht punktuell für die Mehrsprachigkeit geöffnet. In allen Modellen wird auf Grundlage der Basler Lehrpläne unterrichtet; der Kanton trägt einen Teil der durch die Erstsprachangebote entstehenden Kosten. Auf allen Ebenen sind die Ressourcen knapp, nach einer gewissen Einführungszeit kann aber beidseitig mit weniger Arbeitszeit und Aufwand gerechnet werden.
Das Basler Gesamtsprachenkonzept sieht in allen Bereichen und Stufen den Einbezug der Migrationssprachen vor. In den bereits vorhandenen Modellen und Projekte der Primar- und Sekundarstufe I wird auf Grundlage der Basler Lehrpläne unterrichtet, der Kanton trägt einen Teil der Kosten.

Modell St. Johann
Das Modell St. Johann (entwickelt 1993 und umgesetzt in den Primarschulen St. Johann und Volta) trägt als Schulentwicklungsprojekt der besonderen Situation im St. Johann-Quartier Rechnung. Ein hoher Anteil der Kinder kommt aus der sozialen Grundschicht und aus Migrantenfamilien. Alle Kinder, ob sie nun Mehmet, Sandra, Halime oder Dominique heissen, werden in der Schule mit ihrer Herkunftskultur und ihrer Muttersprache individuell wahrgenommen. Sie lernen sich kennen und respektieren und sie werden ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert. Im Zentrum des Projekts steht die angemessenen Sprachförderung von fremd- und deutschsprachigen Kindern. Schwerpunkte des Schulmodells sind integrierte Lektionen in der Erstsprache, klassenübergreifende Sprachförderung in leistungshomogenen Gruppen und integrierte heilpädagogische Unterstützung.
Die HSK-Kurse finden klassenübergreifend statt und werden ausschliesslich von Lehrkräften des jeweiligen Kulturkreises erteilt (ausser multikulturelle Gruppe). Die sprachlichen und thematischen Schwerpunkte werden zwischen den Klassenlehrpersonen abgesprochen. Folgende Kriterien steuern die Einteilung in die HSK-Kurse: Sprache zu Hause, Kultur zu Hause und Beziehungen zu Verwandten und Bekannten im Heimatland. Kinder, die keinen ihrer Situation entsprechenden Kulturkurs besuchen können, werden in einer multikulturellen Gruppe in der Standardsprache geschult und betreut.

Projekt Randevu
Das Projekt Randevu entstand 2007 im Schulhaus Bläsi. Lehrpersonen der bestehenden HSK-Angebote führen im Teamteaching mit Lehrpersonen der öffentlichen Schule in jeweils einer Schulklasse eine gemeinsam geplante Unterrichtseinheit durch, welche die Kinder für eigene und fremde Sprachen sensibilisiert und sie zu «Sprachforschung» motiviert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Ansätzen von ELBE (Eveil aux langues – Language Awareness – Begegnung mit Sprachen). Während drei bis acht Lektionen pro Klasse wird eine vielfältige ELBE-Themenauswahl bearbeitet (u.a. Mathematik, Satzbau-Grammatik, Kunst, usw.). Die freiwillig am Projekt Randevu teilnehmenden Lehrpersonen erhalten die Gelegenheit zum gegenseitigen Hospitieren.

«Sesam öffne dich!»
Um den Zweitsprachenerwerb der Schülerinnen und Schüler wirkungsvoll zu unterstützen und Sprach- und Kulturvergleiche zu ermöglichen, sollen Vernetzungen zwischen dem Unterricht in der Primarklasse und dem Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK-Unterricht) ermöglicht werden. «SESAM ÖFFNE DICH!» bietet Primarlehrpersonen die Möglichkeit, aus einer Palette von Themen und Sprachen eine Auswahl zu treffen und sich für ein Angebot anzumelden.
Gemeinsam ist allen Angeboten, dass die Primarlehrperson und die HSK-Lehrperson im Teamteaching unterrichten. Die Angebote unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer thematischen Ausrichtung sowie ihrer Dauer. Während im Angebot 1 die HSK-Lehrperson lediglich eine Lektion in der Klasse unterrichtet, bietet Angebot 2 bereits die Möglichkeit, sich länger mit einem Thema auseinanderzusetzen. Im Angebot 3 kann in acht bis zehn Lektionen eine differenzierte Behandlung eines Themas angegangen und die Zusammenarbeit mit der HSK-Lehrperson intensiviert werden.
Flyer
Erzähltheater für KG, 1. und 2. Klassen
Erzähltheater für 1. bis 3. Klassen
Erzähltheater für 3. und 4. Klassen

Weitere Informationen und standardisierte Unterrichtsabläufe

Das Modell Sprach- und Kulturbrücke:
Dieses Modell integrierter Erstsprachförderung entstand 1997 auf Stufe Orientierungsschule (5. bis 7. Schuljahr). Lehrpersonen bereits bestehender HSK-Angebote werden so weit wie möglich und mit erweitertem Auftrag ins jeweilige Kollegium integriert, bei Bedarf werden neue Lehrpersonen beigezogen. Sie partizipieren durch Teamteaching in verschiedenen Fächern, bei der Elternarbeit und bieten individuelle Betreuung an. Punktuell wird auf verschiedenen Ebenen und in allen Fächern Zusammenarbeit angestrebt, immer mit der Zielsetzung einer Förderung der vorhandenen Mehrsprachigkeit und des Respekts gegenüber den Erstsprachen. Der eigentliche Sprachunterricht findet meistens ausserhalb der Regelstunden, aber innerhalb des Pensums statt. In Erprobung ist ein spezieller Lehrplan mit sprachvergleichendem Ansatz, in Erarbeitung sind Unterrichtseinheiten zur fachlichen Zusammenarbeit mit Lehrpersonen der öffentlichen Schule, die konzeptionell Ansätze von ELBE, Sprachprofil und Fachdingsda (fächerorientierter Grundwortschatz für das 5. bis 9. Schuljahr) einbinden.

Uno – iki – drei
In diesem Angebot des Erziehungsdepartements wird die Zusammenarbeit mit HSK-Lehrpersonen institutionalisiert: Das Kollegium verpflichtet sich, nach ähnlichem Konzept wie «Sesam öffne dich» regelmässig mit HSK-Lehrpersonen zusammen zu arbeiten und dabei wenn möglich auch die Kindergartenklassen des Standorts einzubeziehen.
Interessierte Schulleitungen können sich bei ihrer Schulkreisleitung informieren und sich von der Fachexpertin Herkunftssprachen über individuelle Möglichkeiten beraten lassen.

Schulraumzuteilung

Für die Schülerinnen und Schüler:
HSK-Besuch findet so weit wie möglich im eigenen Schulhaus oder im eigenen Quartier statt.
HSK-Kurse finden so weit wie möglich in Räumlichkeiten statt, die altersgemäss ausgestattet sind.

Für den Kindergarten/das Schulhaus:
In Quartieren mit niedrigem Anteil deutschsprachiger Kinder haben die eigenen grossen Sprachgruppen Priorität. Schulhäuser mit höherem Schweizeranteil werden vorwiegend HSK-Kurse von kleineren Minoritäten-Gruppen zugeteilt, die ihre Kinder aus organisatorischen Gründen an einem zentralen Ort zusammen ziehen müssen.

Die Abteilung ED B&R Gebäudeunterhalt
Diese Abteilung regelt Arbeitseinsätze der Hauswarte in Bezug auf Reinigung und Unterhalt und solche ausserhalb der ordentlichen Schulzeiten.

Belegungen zu den offiziellen Schulzeiten sind für die Trägerschaften prinzipiell unentgeltlich. Hauswarte werden dafür nicht zusätzlich entlöhnt.

Raumanfragen nach 18 Uhr oder am Samstag werden von der Kantonalen Stelle so weit wie möglich und sinnvoll zusammengefasst. Belegungen nach 18 Uhr und am Samstag werden den Hauswarten zusätzlich entschädigt; für die Trägerschaften HSK sind sie kostenfrei. Der Aufwand für die Betreuung der HSK Kurse nach 18 Uhr, bezw. der jeweiligen Arbeitszeit der Hauswartung hinaus, wird mittels Vereinsentschädigung durch das Sportamt ausgerichtet. Die Kurse HSK müssen dem Sportamt nicht angemeldet werden. Sie werden von der Kantonalen Stelle über das offizielle HSK-Raumeingabe-Formular erfasst und gesammelt, dem Leiter Schulanlagen gemeldet und von diesem rechtzeitig zur Semesterabrechnung dem Sportamt weitergeleitet. Bei Belegungen nach 18 Uhr kann von der HSK-Lehrperson verlangt werden, dass ein spezielles Formular des Sportamts ausgefüllt wird (Entschädigung für den Hauswart).

Elternabende und Aufführungen: Die meisten Sprachgruppen führen jährlich spezielle, nicht gewinnorientierte Anlässe durch und bitten manchmal ziemlich kurzfristig um Nutzungsmöglichkeiten von Aulen und Spezialräumen. Diese punktuell erforderliche Raumzuteilung liegt in der Kompetenz der Schulleitung / des Hauswarts und soll so weit wie möglich genehmigt werden. Die Durchführung von nicht gewinnorientierten Veranstaltungen (z.B. Elternabende) ist für die Trägerschaften ebenfalls kostenfrei.

Formular für Raumeingaben HSK

 

Kantonale Vorgaben

Im Kanton Basel-Stadt steht der HSK Unterricht auf dem Boden des HarmoS-Konkordats (Art. 4, Abs. 4). Er richtet sich gemäss Erziehungsratsbeschluss nach den Vorgaben des Rahmenlehrplans HSK und verfolgt wie die Volksschule als wesentliches Ziel die Förderung der mehrsprachigen und interkulturellen Kompetenzen. Basel-Stadt sieht gemäss Gesamtsprachenkonzept einen konzeptionellen Einbezug der Migrationssprachen und eine Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen HSK vor. Das Anliegen der Förderung von Mehrsprachigkeit wird regelmässig in strategischen Grundlagenpapieren des Erziehungsdepartements aufgenommen.

Das Erziehungsdepartement stellt Schulräume und die benötigte Infrastruktur zur Verfügung und leistet ideelle Unterstützung. Bei den integrierten Modellen der Herkunftssprachenförderung übernimmt es darüber hinaus bei Bedarf einen Teil der Lohnkosten. Verbrauchsmaterial für den HSK-Unterricht wird von den Schulen unentgeltlich abgegeben.

Grundlegend ist gute Zusammenarbeit mit den über hundert hier tätigen HSK-Lehrpersonen. In Weiterbildungsveranstaltungen wird der Rahmenlehrplan HSK und die Arbeit an den öffentlichen Schulen zum Thema gemacht. Lehrpersonen mit noch knappen Deutschkenntnissen werden zum Besuch eines Deutschkurses verpflichtet. Das Schweizer Ausländergesetz (AuG, Art. 7 Abs. 1 Bst. c VIntA) und das Basler Integrationsgesetz verlangen seit 1.1.08 von interkulturellen Mediationspersonen (Religionsverantwortlichen und HSK-Lehrpersonen) gute Deutschkenntnisse, d.h. mindestens Niveau B1 gemäss Europäischem Referenzrahmen.

In Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind die Trägerschaften in einer gemeinsamen Konferenz HSK zusammengeschlossen. Hier werden gemeinsame Anliegen zur Förderung der Herkunfts-sprachen aufgenommen. Die Konferenz befasst sich zwei Mal jährlich mit fachlichen, pädagogischen und organisatorischen Fragen des HSK-Unterrichts in den beiden Kantonen und dient dem Austausch zwischen den Trägerschaften und den Fachstellen, der Meinungsbildung bei anstehenden pädagogischen und organisatorischen Fragen, der konkreten gegenseitigen Unterstützung und kooperativen Zusammenarbeit. Sie dient als Instrument für die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und für die pädagogische und inhaltliche Weiterentwicklung des Unterrichts HSK.

Datenbank der EDK: Unterricht in Migrationssprachen

Die Fachexpertin HSK

Die Fachexpertin HSK im Erziehungsdepartement Basel-Stadt
Eine zentrale Stelle in der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Basel-Landschaft

 

  • erfasst bildungspolitische Entwicklungen im Zusammenhang mit der Förderung der Mehrsprachigkeit und stimmt die kantonalen Umsetzungen in Zusammenarbeit mit anderen Kantonen und der EDK ab.
    • entwickelt übergreifende Unterlagen, Dokumente und Angebote.
       
  • ist Ansprech- und Vermittlungsstelle für alle Beteiligten (Schulen, Behörden, Trägerschaften), informiert über die Vorgaben und Rechte beider Seiten und sucht bei Bedarf nach Regelungen.
    • erfasst Unterricht HSK (Erstellung eines Verzeichnisses HSK),
    • erstellt zentrale Regelungen für Finanzierungsschlüssel für Material, Kopiermöglichkeiten und Übersetzungsleistungen.
       
  • sorgt für adäquate Kommunikation.
    • informiert die Koordinationspersonen über Abgabe Lernbericht/Zeugnis, Ferien und schulfreie Tage der öffentlichen Schule.
    • informiert Trägerschaften und Koordinationspersonen für Unterricht HSK über bildungspolitische Vorgaben und Veränderungen,
    • lässt Trägerschaften und Koordinationspersonen auf Wunsch das kantonale Schulblatt (Schulblatt BS, Info Volksschulen BL) zukommen.
       
  • steuert und koordiniert das Unterrichtsangebot im Kanton und unterstützt Schulleitungen, Trägerschaften und Koordinationspersonen in ihrer Arbeit und in der Umsetzung der kantonalen Vorgaben.
    • erstellt statistische Grundlagen zur Steuerung und Qualitätssicherung,
    • steuert die örtliche Verteilung der Unterrichtsangebote HSK im Kanton,
    • BS stellt bei Schulleitungen und bei grundlegenden Änderungen bei der Volksschulleitung BS Antrag zur Raumbenutzung für Unterricht HSK
    • BL leitet die Raumanträge der Sprachgruppen zur Bewilligung an die Schulleitungen,
    • leitet eine Konferenz für Koordinatorinnen und Koordinatoren für Unterricht HSK,
    • begrüsst neue Interessengruppierungen (weitere, noch nicht im Angebot befindliche Sprachen) und unterstützt diese bei der Aufbauarbeit,
    • initiiert bedürfnisgerechte Weiterbildung für Koordinationspersonen, Lehrerinnen und Lehrer HSK,
    • informiert im Kanton tätige Lehrpersonen HSK über das Bildungssystem.
       
  • sorgt dafür, dass den Koordinatorinnen und Koordinatoren eine gemeinsame Datenbank zur Schuladministration zur Verfügung steht.
    • sorgt für die Bewirtschaftung der administrativen Datenbank HSK.
       
  • erstellt und verwaltet ein Verzeichnis des Unterrichtsangebots, Anmeldeformulare, Flyer und andere Infomaterialien.
    • sorgt für die Verteilung des Verzeichnisses HSK im Kanton und für die Aufschaltung einer gekürzten Fassung auf Internet,
    • sorgt für einen adäquaten Einsatz von Flyern und anderen Infomaterialien.
       
  • erstellt Empfehlungen zur erweiterten Zusammenarbeit zwischen Koordinationspersonen und der öffentlichen Schule.
    • gibt Eckwerte für spezielle Leistungen in integrierten Projekten (Finanzierung von Übersetzungen und Teamarbeit).
       

Die Fachexpertin HSK in Basel-Stadt stellt Anträge zu Handen der Volksschulleitung und handelt in ihrem Auftrag.

 

Die Koordinatorin oder der Koordinator HSK

Die Koordinatorin oder der Koordinator HSK

 

  • beantragt gemäss kantonalen Vorgaben Schulraum bei der kantonalen Stelle.
    • benutzt die offiziellen Eingabeformulare,
    • beachtet die kantonal vorgegebenen Termine,
    • benutzt die Schuladministration HSK für die Datenerfassung der Schülerinnen und Schüler der eigenen Sprachgruppe.
       
  • sorgt für Informationsfluss und Öffentlichkeitsarbeit.
    • informiert die Eltern über Beginn, Ort und Zeit des Unterrichts HSK,
    • kann in Absprache mit der kantonalen Stelle oder der Schulleitung Veranstaltungen für Eltern organisieren,
    • unterstützt neue Lehrerinnen und Lehrern HSK bei der Organisation eines ersten persönlichen Kontakts mit der Schulleitung,
    • meldet der Schulleitung personelle Wechsel und Neubesetzungen von Stellen,
    • beachtet, dass der Ferienplan und die unterrichtsfreien Tage der öffentlichen Schulen (Feiertage, Schulsynode BS, Konferenzen BL) auch für den Unterricht HSK gelten.
       
  • unterstützt Lehrpersonen HSK in der Zusammenarbeit mit der öffentlichen Schule.
    • sorgt dafür, dass für den Unterricht Lehrpersonen mit guten Deutschkenntnissen eingesetzt werden. Wenn dies nicht möglich ist, stellt sie sicher, dass die Lehrpersonen ihre Deutschkenntnisse erweitern (Ziel: Niveau B1, Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen),
    • informiert Lehrpersonen über Vorgaben und Termine der öffentlichen Schule
      (Abgabe Lernbericht/Zeugnis, Schulferien, unterrichtsfreie Tage),
    • stellt Lehrpersonen für die Teilnahme an wichtigen Konferenzen der öffentlichen Schule frei, so weit dies möglich und sinnvoll ist.

 

Die Lehrerin oder der Lehrer der öffentlichen Schule

Die Lehrerin oder der Lehrer der öffentlichen Schule

 

  • informiert die Erziehungsberechtigten über den Unterricht HSK.
    • gibt den Flyer HSK ab (erhältlich in 30 Sprachen),
    • weist in Elterngesprächen auf den Nutzen des Unterrichts HSK hin und motiviert die Schülerinnen und Schüler zu kontinuierlichem Besuch.
       
  • legt die Beurteilung des Unterrichts HSK dem Zeugnis bei.
     
  • kann die Lehrperson HSK zu einem Elternabend oder zu anderen Veranstaltungen ihrer Klasse einladen.

 

Die Lehrerin oder der Lehrer HSK

Die Lehrerin oder der Lehrer HSK
 

  • ist in betrieblichen Fragen der Schulleitung unterstellt.
  • stellt sich bei Einsätzen in einem neuen Schulhaus der Schulleitung vor.
    • erhält einen Schlüssel und damit Zugang zu den Räumen und Infrastrukturen,
    • zeigt ihre Erreichbarkeit und Zeitgefässe für Besprechungen auf (Tel, E-Mail-Adresse, Arbeitspensum),
    • fragt nach einer Ansprechperson für ihre Belange.
       
  • stellt sich im Schulhaus und im Kollegium vor.
    • sorgt dafür, dass die Lehrpersonen der öffentlichen Schule anfangs Schuljahr wissen, wie sie erreichbar ist (Telefon, E-Mail-Adresse),
    • nimmt persönlichen Kontakt auf mit der Lehrperson, deren Schulzimmer sie benutzt,
    • nimmt auf Einladung der Schulleitung an Schulhauskonferenzen teil und stellt sich und ihr Angebot dem Kollegium vor,
    • nimmt nach Möglichkeit an Veranstaltungen (Begrüssungen, klassen-übergreifenden Elternveranstaltungen, grösseren Anlässen) im Schulhaus teil.
       
  • sorgt dafür, dass die Schulhausregeln eingehalten werden.
    • sorgt für Ordnung in und ausserhalb des Schulzimmers.
       
  • pflegt die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Schule.
    • leert ihr Fächli regelmässig,
    • verfügt über Deutschkenntnisse (mindestens auf Niveau B1) oder arbeitet aktiv an ihren Deutschkenntnissen.

 

Die Schulleitung

Die Schulleitung

 

  • organisiert die Raumzuteilung und –benutzung.
    • bewilligt Raumanträge,
    • ermöglicht die Nutzung weiterer Räume für Elternarbeit und ausserordentliche Aktivitäten (Bibliothek, Aula/Turnhalle für Veranstaltungen und spezielle Anlässe),
    • ermöglicht den Zugang ins Schulhaus (Lehrer- und Lehrerinnenzimmer / Kopierraum) durch Abgabe eines Schlüssels, gibt die Schulhausordnung ab und stellt ein Fächli für Lehrpersonen HSK zur Verfügung,
    • ermöglicht die Nutzung von Geräten (TV, Video, DVD, CD-Player, Fotokopierer, Fax, Telefon),
    • sorgt dafür, dass die Lehrpersonen HSK auf Schulmaterial zurückgreifen können (Kreide, Papier, Schulhefte, Verbrauchsmaterial, Kopiermöglichkeit),
    • vermittelt persönliche Kontakte und benennt verantwortliche Personen und deren Erreichbarkeit (Ansprechpersonen im Kollegium, Hauswart oder Hauswartin),
    • zeigt die eigene Erreichbarkeit auf und / oder bestimmt eine Ansprechperson für HSK im Schulhaus, die die Kontakte pflegt und gegenseitige Anliegen aufnimmt.
       
  • gewährleistet den Überblick über die Angebote in der Schule.
    • sorgt dafür, dass schulhauseigene Listen, Pensen oder Adresslisten mit den Angaben der im Schulhaus arbeitenden Lehrpersonen HSK ergänzt werden,
    • ermöglicht, dass sich Lehrpersonen HSK vorstellen können (an Konferenzen, Elternabenden, Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler),
    • kann Lehrpersonen HSK im Schulhaus über Kinder ihrer eigenen Sprachgruppe im Schulhaus informieren, damit möglichst viele Kinder den Unterricht HSK besuchen,
    • stellt interessierten Personen Unterlagen für Unterricht HSK zur Verfügung (z.B. Verzeichnis, Formulare und Flyer).
       
  • sorgt intern für Informationsfluss und Einbindung.
    • sorgt dafür, dass an geeigneten Veranstaltungen (1. Schultag, Elterninfoabende, Ausschreibungen von Wahlfächern etc.) Unterlagen und Informationen zum Unterricht HSK abgegeben werden,
    • gibt schulinterne Infos (Einladungen an Konferenzen, Anlässe, Veranstaltungen, Ausflüge) und Materialien (Broschüren, Elterninfos, nach Bedarf auch Lehrmittel) an Lehrpersonen HSK weiter,
    • lädt Lehrpersonen HSK an Besprechungen und/oder Konferenzen oder Konvente ein, um sie vorzustellen oder im Team einzubinden,
    • legt Sitzungen, an denen Lehrpersonen HSK teilnehmen sollen, so weit wie möglich ausserhalb des Unterrichts HSK fest.

 

Kontakt

Volksschulen

Silvia Bollhalder
Fachverantwortliche Herkunftssprachen
Münzgasse 16
4051 Basel
Telefon: +41 61 267 68 76
Mail: E-Mail