Artikelaktionen

Ausgabe 2021

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Die Lesewoche «Literatur aus erster Hand» findet vom 1. bis 5. November 2021 statt. Acht Literaturschaffende bringen Lesungen, Zeichnungsworkshops und Diskussionen in die Klassenzimmer.

Lesungen für Schulklassen
Lesungen können am Vormittag oder Nachmittag gebucht werden. Es sind maximal drei Lesungen pro Tag für die Autorin oder den Autor machbar. Bitte beachten Sie die vorgegebenen Wochentage, an denen die Autoren anwesend sind. Für Schulklassen aus dem Kanton Basel-Stadt sind die Besuche dank eines Projektbeitrags des Kantons Basel-Stadt kostenlos. Für Schulklassen aus anderen Kantonen und Privatschulen betragen die Kosten (inkl. Spesen) CHF 350 pro Lesung.

Anmeldung für Schulklassen
Die Anmeldung ist nur zwischen dem 25. August und 3. September 2021 und ausschliesslich online möglich. Bei Fragen dazu wenden Sie sich an Viviane Pescatore.

Lesungen für Buchhandlungen und Bibliotheken, Hauslesungen
Nachmittags oder abends haben Sie die Möglichkeit, Autorinnen und Autoren für eine Veranstaltung in Ihre Buchhandlung oder Bibliothek einzuladen. Das Programm wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Die Kosten für eine Lesung belaufen sich (inkl. Spesen) auf CHF 350 pro Veranstaltung.

Sie können auch eine Autorin, einen Autor, eine Illustratorin oder einen Illustrator zu sich nach Hause einladen. Für CHF 300 erwartet Sie ein Abend mit packender Lektüre und angeregten Diskussionen.

Anmeldungen für Termine ausserhalb der Schulzeiten werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens bearbeitet, Anmeldeschluss ist der 3. September 2021. Für Anmeldungen und Fragen wenden Sie sich an Viviane Pescatore.

Autorinnen und Autoren

Alle Informationen finden Sie auch in unserem digitalen Flyer.

Randy DuBurke (7. bis 12. Klasse)

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Kurzbiografie
I was born on December 15th 1962 in Washington, Georgia. I began my illustration career in the late 1980’s doing work for D.C. Comics. I branched out, doing illustration work for diverse publishers. Since 2011 I’m teaching cartooning and illustration in the K’Werk in Basel.

Bibliografie
Hunter’s heart, graphic novel, Paradox press, 1995; Moon Ring, children’s book, Lee and Low, 2005; Malcolm X, graphic novel, Hill and Wang, 2006; Yummy, the last days of a south side shorty, graphic novel, Lee and Low, 2010; Best Shot in the West, graphic novel, Chronicle Books, 2012; Game Changer, children’s book, Ler- ner Books, 2015; Emanon, graphic novel, Blue Note records/Universal Music, 2018; Rural Voices, graphic short story, Candlewick Press, 2020

Informationen
randyduburke.com



Mögliche Daten:
1. bis 5. November 2021

Schulstufen: 7. bis 12. Klasse


 

The lesson will be in English and the lesson plan for the comic book workshop is as follows: The page count will be at least three comic style pages, which I will provide. The story, very simply is of a youngster who finds an angel in the deep woods. After that I will encourage the audience to build on the story. Do the youngster and the angel sit and talk about life, do they go for a trip to the zoo, do they travel to ano­ ther world? They can push the story in whi­chever direction they feel it should go. I will do a sample page to start the project in front of the audience.

Material: please bring pencils, erasers and markers.

Tatia Nadareischwili (2. bis 4. Klasse)

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Kurzbiografie
Tatia Nadareischwili wurde 1988 in Georgien geboren. Aufgewachsen ist sie im Nordwesten Georgiens, später studierte sie Illustration und grafische Gestaltung an der Staatlichen Akademie der Künste in Tiflis, jener Stadt, in der sie auch heute lebt. Tatia Nadareischwili war als Zeichenlehrerin auf der Primarstufe und als Kunsttherapeutin für Kinder mit Behinderung tätig, heute ist sie freischaffende Illustratorin in ihrem Studio in Tiflis.

Bibliografie
Tina hat Mut, Baobab Books, 2020; Schlaf gut, Baobab Books, 2017

Informationen
Die Veranstaltung wird zweisprachig Deutsch-Georgisch durchgeführt. Im Anschluss an die Lesung führt die Autorin mit den Kindern einen Malworkshop durch. Zeitbedarf: 90 Minuten



Mögliche Daten
: 1. bis 5. November 2021

Schulstufen: 2. bis 4. Klasse (7 bis 10 Jahre)


 

Für Tina gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Vater zusammen Dinge zu unter­nehmen. Vieles hat sie schon mit ihm ent­ deckt und erforscht. Nur im dichten Bambuswald hinter dem Haus war sie noch nie, denn dieser ist dunkel und scheint riesig.

Als Tinas Papa einmal verreisen muss, schenkt er ihr zum Abschied einen Kreisel. Den solle sie kreiseln lassen und dann in die Richtung gehen, in die seine Spitze zeige. Als Tina eines Nachmittags dann den Kreisel kreiseln lässt, zeigt er gerade­ wegs zum Tor, das in den dichten, dunklen Bambuswald führt.

«Dieses Bilderbuch tritt für den Mut ein, den es braucht, um sich auf das Unbekannte, Unerwartete und ungewöhnliche in der Natur und auch in uns selbst einzu­ lassen!» 1001 Buch

Kai Pannen (1. bis 5. Klasse)

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Kurzbiografie
Kai Pannen studierte Malerei und Film in Köln. Nachdem er lange Jahre als Illustrator, Trickfilmer und Dozent für Animation tätig war, tritt er seit 2015 überwiegend als Kinderbuchautor in Erscheinung. Unter anderem schrieb er den erfolgreichen Weihnachtsbestseller «Du spinnst wohl!». 2017 kürte ihn der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zum Lesekünstler des Jahres.

Bibliografie
Wie gewonnen, so gesponnen!, Tulipan Verlag, 2020; Rabatz in Wabe 13, Tulipan Verlag, 2021; Andro, streng geheim, Loewe Verlag, 2021; Zombert in der Schule des Schreckens, Tulipan Verlag, 2019

Informationen
www.kaipannen.de

Technikbedarf: Beamer/Leinwand, Flipchart


 
Mögliche Daten: 1. bis 3. November 2021

Schulstufen: 1. bis 5. Klasse (6 bis 11 Jahre)


 

Die Lesungen von Kai Pannen sind immer abwechslungsreiche Veranstaltungen. Sie leben vom Dialog mit dem Publikum, einem lebendigen Vortrag und den Bildern, die es parallel zur Geschichte zu sehen gibt. Dazu gibt er Einblicke in den Beruf eines Autors und Illustrators, denn sein Skizzenbuch hat er immer dabei. Natürlich gehört auch das Livezeichnen dazu, bei dem er die Ideen der Kinder beim Zeichnen auf dem Flipchart miteinbezieht.

Petra Rappo (3. bis 6. Klasse)

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Kurzbiografie
Petra Rappo, geboren 1969, lebt und arbeitet als freischaffende Zeichnerin, Buchgestalterin und Künstlerin in Basel. 2016 wurde ihr Bilderbuch «Baum an Baum» von der Stiftung Buchkunst als eines der «schönsten deutschen Bücher» ausgezeichnet. 2019 vertrat sie die Schweiz an der internationalen Kinderbuchmesse in Bologna. 2020 wurde «Ginting und Ganteng» anlässlich der Frankfurter Buchmesse von einer internationalen Jury dPictus als eines der «100 outstanding picture books» ausgezeichnet.

Bibliografie
Ginting und Ganteng, Text Regina Frey, Atlantis-Verlag, 2020; Meine Freundin, das Krokodil, Text Franz Dodel, Petit Palais – die kleine Edition, 2019; Baum an Baum, Text Lukas Lavater, holapress, 2015; Hase und Bär im Kinderspital, Text Christopher Zimmer, Universitätskinderspital Basel, 2011

Informationen
www.petrarappo.ch



Mögliche Daten: 1. bis 5. November 2021

Schulstufen: 3. bis 6. Klasse (8 bis 12 Jahre)


 

Im Jahr 2016 unternahm Petra Rappo eine Reise in den Regenwald auf Sumatra. Mehrere Wochen lebte sie in der Auffang-­ und Rettungsstation für Orang­-Utans, die die Schweizer Biologin Regina Frey dort aufgebaut hat. Durch die Zerstörung des Regenwalds für die Herstellung von Palmöl ist das Überleben der Orang-­Utans be­droht. Die gezeichnete Reportage erzählt die Geschichte der Orang-­Utan­-Zwillinge Ginting und Ganteng, die in der Auffang­ und Pflegestation aufwachsen und schliess­lich in den Regenwald zurückkehren können. Mit projizierten Fotografien, Skizzen, Zeich­nungen und Textbeispielen berichtet Petra Rappo über ihre Reise und die Entstehung des Buches. Sie erzählt von alten und jungen Orang­-Utans und ihrem Lebensraum, spielt Geräusche aus dem Regenwald ein und berichtet von der bedrohten Tier-­ und Pflanzenwelt des Regenwalds. Eine stau­nenswerte Reise mit vielen Einblicken!

Eva Roth (4. bis 6. Klasse)

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Kurzbiografie
Eva Roth ist 1974 geboren und im Kanton Appenzell aufgewachsen. Heute lebt sie in Zürich. Sie schreibt Geschichten und Thea-terstücke für Kinder und Erwachsene. Mit Lila Perk war sie für den Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2021 nominiert. Sie mag den Blick von Kindern und Jugendlichen auf die Welt: Vieles ist neu und erstaunlich, manches absurd und schwer zu erklären. Darin stecken viele Geschichten.

Bibliografie
Unter Bodos Bett, Bilderbuch, Atlantis, 2015; Blanko, Roman, edition 8, 2015; Lila Perk, Kinderroman, Jungbrunnen, 2020

Informationen
evaroth.ch



Mögliche Daten: 2. bis 5. November 2021

Schulstufen: 4. bis 6. Klasse (9 bis 12 Jahre)


 

Und nun sass ich mitten in der Nacht hinter dem Steuer eines Autos neben meinem verrückten Vater und sollte so tun, als ob ich erwachsen wäre, und da vorne sass Aurel. Offenbar gab es Dinge, die immer noch peinlicher wurden, auch wenn man dachte, das sei nicht möglich. Ich bremste ab, bis das Auto stand. Papa drehte sich erschrocken zu mir: «Was ist?» «Ich kann da nicht noch einmal durchfah­ ren», sagte ich, und ich war plötzlich so klein, dass ich nicht mehr über die Kühler­ haube sah. «Aber im Notfall ...», begann Papa, doch dann überlegte er es sich anders: «Also gut. Ich fahre nach Hause.» Wir stiegen beide aus. Als ich um das Auto herumging, sah ich, wie Aurel mich anstarrte. Ich machte, dass ich so schnell wie möglich auf die Beifahrerseite kam. Was, wenn Aurel uns verriet? (Aus «Lila Perk»)

Beatrice Schmid (9. bis 12. Klasse)

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Kurzbiografie
1973 in Basel geboren. Hat Literaturwissenschaft und Geschichte in Basel und Lausanne studiert, wo sie auch eine Assistenzstelle für neuere deutsche Literatur innehatte. Sie war Regieassistentin am The-ater Basel und in Bern und arbeitet heute als Gymnasiallehrerin für Deutsch und Geschichte in Lausanne. Seit über zwanzig Jahren ist sie in Menschenrechts- und Klimagruppen aktiv.

Bibliografie
Nestlé. Anatomie eines Weltkonzerns, Rotpunkt, 2005

Informationen
Nach Absprache kann die Begegnung auf der Basis historischer Fotos, Lektüreausschnitte und/oder in Dialogform gestaltet werden.

rotpunktverlag.ch/buecher/du-weisst-mich-jetzt-in-raum-und-zeit-zu-finden



Mögliche Daten: 1. November nachmittags bis 4. November vormittags

Schulstufen: 9. bis 12. Klasse (15 bis 19 Jahre)


 

An Weihnachten 2015 habe ich Briefe, Fotos und Dokumente meiner Grossmutter Marie und meiner Grosstante Paula auf dem Dachboden meiner Eltern in Basel gefunden [...]. Über vier Jahre lang bin ich ihren Spuren durchs 20. Jahrhundert gefolgt, in Maries und Paulas Leben ein­ getaucht und mir neu begegnet. Niedergeschrieben auf den folgenden Seiten, ist unsere gemeinsame Reise nun zu Ende. Ich weiss, dass ich diese beiden Frauen in mir trage. Sie haben mich geformt, genau­ so wie ich sie kreiert habe, ihre Geschichte gesponnen anhand dessen, was von ihnen noch sichtbar, hörbar, tastbar und riechbar ist. Wir sind durch diesen roten Faden verbunden.

(Aus: «Du weisst mich jetzt in Raum und Zeit zu finden.» Zwei Frauen zwischen Basel und Moskau)

Maria Stalder (KG, 1. bis 2. Klasse)

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Kurzbiografie
Maria Stalder, geboren 1986, studierte Illustration an der Hochschule Design&Kunst in Luzern. Sie unterrichtet Bildnerisches Gestalten am Kollegium Stans und lebt mit ihrer Familie in Unterägeri.

Bibliografie
Die Waldlinge, Atlantis, 2020
; Der alte Wolf, Text von Karl Rühmann, Jungbrunnen, 2019; Wer hat den Lebkuchen stibitzt?, Atlantis, 2017

Informationen
www.mariastalder.ch

Lesung mit anschliessendem Figurenbasteln aus gesammeltem Material oder gemeinsames Zeichnen. Je nach Bedürfnis gebe ich gern Einblick in den Entstehungsprozess eines Bilderbuches oder erzähle eine zweite Geschichte.



Mögliche Daten: 1. November 2021, 3. bis 4. November 2021, 8. November 2021

Schulstufen: KG, 1. bis 2. Klasse (4 bis 8 Jahre)


 

Wer kennt es nicht: Spielfiguren aus Kas­tanien, Tannenzapfen und Nüssen basteln. In meinem Bilderbuch heissen diese Figuren «Waldlinge». Sie bauen sich Hütten und die Eichhörnchen und Mäuse helfen ihnen dabei. Als der starke Birkenkerl dem kleinen Lärchenzapfen ein Brett wegnimmt, gibt es Zoff. Doch wie Kinder sich mal streiten und bald wieder versöhnen, gibt es auch bei den Waldlingen mal Zusammenprall, mal Zusammengehen. Am Schluss treffen sich aber alle beim Festessen.

Jens Steiner (4. bis 6. Klasse, 7. bis 12. Klasse)

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Kurzbiografie
1975 als Sohn eines Schweizer Vaters und einer dänischen Mutter in Zürich geboren, wuchs Jens Steiner mit beiden Beinen auf helvetischem Boden und im Kopf an einem ewig besonnten Ostseestrand auf. Als Student der Germanistik und Philosophie arbeitete er nebenbei in einem Zeitungskiosk und an der Ikea-Kasse – zwei Orten, die ihn zuverlässig mit guten Geschichten belieferten. Später rabaukte er als Verlagslektor Autorinnen und Autoren im Manuskript herum. Seit 2013 ist er selber Autor und denkt nicht im Traum daran, etwas daran zu ändern.

Bibliografie
Ameisen unterm Brennglas, Roman, Arche, 2020; Lotta Barfuss und das meschuggene Haus, Kinderbuch, Ravensburger, 2020; Die Bratwurstzipfel-Detektive und das Geheimnis des Rollkoffers, Kinderbuch, Ravensburger 2020; Mein Leben als Hoffnungsträger, Roman, Arche, 2017

Informationen
www.jenssteiner.ch

Jens Steiner erzählt davon, was ihn zu seinen Büchern inspiriert, liest vor und lädt zur Diskussion ein, in der die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, von ihrer eigenen Inspiration und ihren eigenen Schreiberfahrungen zu berichten



Mögliche Daten: 1. bis 5. November 2021

Schulstufen: 4. bis 6. Klasse (9 bis 12 Jahre), 7. bis 12. Klasse (12 bis 18 Jahre)



Als die beiden es bemerken, ist er bereits auf der Strasse draussen. Wenige Meter rennt er geradeaus, dann biegt er gleich wieder ab, sprintet über eine Wiese und um ein Haus he­rum. Die Fenster dunkel, im Zaun eine Lücke, doch er rennt daran vorbei, duckt sich hinter ein Kompostgitter. Hört die Schritte des Wald­ läufers. Hört sie kommen, hört ihr Zögern an der Zaunlücke. Dann hört er, wie die Schritte des Waldläufers sich entfernen. Alles hat er falsch gemacht bis jetzt. Doch nun passt er auf, nun ist er schlau wie das tapfere Schneiderlein, mutig wie der Antboy. Einen Mö­biusmonarchen oder einen Rächenden Ritter Parshath braucht er nicht mehr, im Gegenteil. Ohne sie kommt er viel besser durch. Und jetzt tut er sowieso nur noch, was er am besten kann: rennen.

(Aus: Ameisen unterm Brennglas)

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