Artikelaktionen

Frühere Jahrgänge

Themen, Bilder und Medienberichte von 2008 bis 2017

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Im Archiv finden Sie Informationen zu den Jahrgängen 2008 bis 2017.

2018: «Roboter - los» / Kinder- und Jugendliteratur ohne Rollenklischees

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Vollgepackt mit Büchern, unter anderem zum Sonderthema «Roboter los»,  ankerte das Basler Jugendbücherschiff vom 16. bis 30. Januar 2018 in Basel – meist wie gewohnt an der Schifflände, aber auch zwei Tage im Hafen Kleinhüningen, wo sich das Schiff vor dem Hochwasser in Sicherheit bringen musste. Passend zum Sonderthema «Roboter – los» waren auch die kleinen Ozobot Evo-Roboter vor Ort. Der zweite Schwerpunkt des Basler Jugendbücherschiffs 2018 lag auf Kinder- und Jugendliteratur ohne Rollenklischees.

Mehr als 6‘000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben das Basler Jugendbücherschiff besucht - unter anderem auch an der Museumsnacht vom 19. Januar 2018.

Programm 2018 
Plakat 2018

Basler Zeitung: «Jugendbücherschiff bringt sich vor Rhein-Flut in Sicherheit» (22.1.2018)

2017: «Gesucht wird ...» / Flucht und Migration

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Basler Jugendbücherschiff 2017:
«Gesucht wird ...»

Unter dem Motto «Gesucht wird …» lag das «Basler Jugendbücherschiff» von 24. Januar bis am 7. Februar 2017 an der Schifflände vor Anker. Über 1'500 Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur luden zum Schmökern ein. Der Schwerpunkt lag auf Kriminalromamen und Detektivgeschichten. Dazu kamen auch viele Bücher zum Thema Flucht und Migration.

Ergänzt wurden die Bücher durch einen Hörtisch im Foyer, wo man Kriminalgeschichten lauschen konnte, die von den  Schülerinnen und Schülern der 6. Primarklasse Sevogel vorgelesen und mit schaurigen Geräuschen angereichert worden sind.

Das Bücherschiff war auch in seinem 36. Jahr ein voller Erfolg: Über 6‘200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben es besucht, darunter 240 Schulklassen. Auch die zahlreichen Veranstaltungen zur Leseförderung waren sehr gut besucht. So verwandelte sich etwa an einem Sonntagmorgen das Bücherschiff in eine Werkstatt und über 30 Kinder schnitten Schattenfiguren unter der kundigen Anleitung der Illustratorin Anna Sommer und des Illustrators Yves Noyau. Beim Auftritt von Andrew Bond sangen grosse und kleine Kinder seine Lieder begeistert mit. An der Erzählnacht, die schon vor Start des Bücherschiffs ausgebucht war, brach die MS Christoph Merian schliesslich zur Dreiländerfahrt auf und Denise Racine verstand es mit ihrem Märchen «Zauberpferdchen» einmal mehr, das ganze Publikum zu fesseln und auf eine gedankliche Weltreise zu entführen.

Programm 2017
Plakat 2017

Artikel in der BZ Basel: «Bücher werden immer noch geschätzt» (18.1.2017)
Kurzbericht in der Basler Zeitung: «Schiff für junge Leseratten» (24.1.2017)
Kulturtipp Radio X (25.1.2017)
www.20min.ch: «Weltlage geht nicht an den Kindern vorbei» (25.1.2017) Direktlink zum Artikel mit Video

2016: «Ozeanische Weiten»

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Basler Jugendbücherschiff 2016 entführte in «Ozeanische Weiten»

Vom 12. bis 26. Januar 2016 lag das Bücherschiff an der Schifflände vor Anker. Über 6'200 Kinder, Jugendliche und Familien haben in den präsentierten Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur geschmökert. Während der Schulzeiten besuchten 218 Klassen das Basler Jugendbücherschiff. Dabei begeisterten nicht nur Bücher zum Sonderthema «Ozeanische Weiten», auch Tierbücher und Fantasyromane waren beliebt.

Grosse Beachtung fand das Aquarium der Sekundarschulklasse 2PA aus Reigoldswil, das im Eingangsbereich stand. Von aussen erblickte man bunte Fische und Pflanzen, doch wer durch die verschiedenen Schlitze guckte, sah vor allem Müll durch die ozeanischen Weiten treiben.

Die Veranstaltungen zogen viel Publikum an, die Lesenacht war schon Wochen im Voraus ausgebucht. Beeindruckt hat die Klasse 6c der Primarschule Bläsi, die in Schreibwerkstätten mit dem Basler Autor Martin R. Dean Geschichten aus der Unterwasserwelt geschrieben hatte, die sie packend vortrug. An der Museumsnacht begeisterten sprachgewaltige Geschichten von Christine Rothenbühler die Zuhörenden. Viele genossen es auch, dem Trubel der Museumsnacht zu entfliehen, sich ein Buch zu greifen und für eine Weile in dessen Welt einzutauchen.

Programm 2016
Plakat 2016
Impressionen

Basler Zeitung: Anekdoten und die Weiten des Ozeans (12.1.2016)
Schwarzbube: 35. Basler Jugendbücherschiff entführt in Ozeanische Weiten (14.1.2016)
Kulturtipp Radio X (16.1.2016)
Kurzbericht Radio Basilisk

2015: «Wohnen hier und anderswo»

Plakat Jugendbücherschiff 2015 ©PZ.BS
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6'068 Besucherinnen und Besucher kamen auf das «Basler Jugendbücherschiff», das vom 20. Januar bis 3. Februar 2015 an der Schifflände vor Anker lag. Auf ihm wurden an die 2'000 Neuerscheinungen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur gezeigt, dieses Jahr mit dem Sonderthema «Wohnen hier und anderswo». Auf dem Oberdeck zeigten wir dazu Bücher für Jugendliche bis 15 Jahre, auf dem Unterdeck fanden die Kinder bis 10 Jahre ihre Bücher. Die Bücher wurden mit dem Buchdeckel nach vorne ausgestellt und luden so Kinder, Jugendliche, Eltern und interessiertes Publikum ein, sich Zeit zu nehmen und in den Büchern zu schmökern, zu lesen oder die Illustrationen zu betrachten. Schülerinnen und Schüler konnten aus dem reichhaltigen Angebot ihre persönlichen Lieblingsbücher auswählen und den Lehrpersonen zur Anschaffung für ihre Bibliothek vorschlagen.

Bilder
Programm
Plakat

Bericht über das Bücherschiff auf Telebasel
Basler Zeitung: «Darf man eigentlich einfach alles anschauen, was man will?»

2014: «Tischlein deck dich»

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Rückblick auf das Basler Jugendbücherschiff 2014

Das Basler Jugendbücherschiff ist auch 2014 auf grossen Publikumszuspruch gestossen: Insgesamt besuchten 7‘128 Personen das Schiff. Während der Schulzeit fanden 200 Klassen den Weg in die Kinder- und Jugendbuchausstellung, um eine spezielle Schulstunde zur Leseförderung durchzuführen. Dank der Schallisolation im renovierten Schiff «MS Christoph Merian» konnte der Lärmpegel während der regen Klassenbesuche in Grenzen gehalten werden. Dennoch werden wir in Zukunft auf Grund einer Befragung bei den Lehrpersonen die Anzahl Klassen, die gleichzeitig auf das Schiff kommen können, beschränken. Dies soll den Anwesenden ermöglichen, noch individueller mit den Büchern zu arbeiten.

Ausserhalb der Schulzeit liessen sich viele Familien mit ihren Kindern von dem reichhaltigen Bücherangebot inspirieren. Sich gemütlich in den neuen Sitzsäcken fläzend, liessen sich nicht nur die kleinen Kinder Geschichten erzählen. Zahlreiche engagierte Eltern und Grosseltern tauchten mit ihren Kindern in die Welt der Bücher ab und genossen so gemeinsam abenteuerliche Stunden.

Sämtliche Veranstaltungen waren gut besucht: Die Erzählnacht war mit 330 Personen sogar ausgebucht. Eindrücklich war es, wie nach der Lesung von Eymard Toledo die Kinder hochkonzentriert eigene Bilder aus Abfallpapier erfanden. Geschichten können zu kreativem Handeln anregen. Das haben auch die vielen anderen Lesungen gezeigt. Die Kinder wurden stets aktiv ins Geschehen der Handlungen miteinbezogen und äusserten oft ihre eigenen, originellen Lösungen.

Grossen Anklang fand der interaktive Klangtisch «Schnitz und drunder», der gut zum diesjährigen Sonderthema «Tischlein deck dich!» passte. Manchmal brauchte es Geduld, um sich einen Platz zu erobern und einem Geschichtenweg zuhören zu können.

Den Wettbewerb, in dem es zwölf Zutaten für ein Menu herauszusuchen galt, lösten 378 Kinder und Jugendliche richtig, dabei gaben sie als Zusatzaufgabe oft sehr leckere Menuvorschläge an.

Nun sind die Bücher wieder in die Bibliothek des Pädagogischen Zentrums PZ.BS zurückgekehrt, wo sie für das lesefreudige Publikum zur Ausleihe bereit stehen.

Programm 2014 und Bilder

2013: «Alles Kunst»

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Rückblick auf das Basler Jugendbücherschiff 2013

Erstmals wurde das Basler Jugendbücherschiff nicht im November, sondern im Januar durchgeführt. Gegenüber den Vorjahren ist die Besucherzahl von rund 7'500 auf gut 6'000 Personen gesunken. Die Stimmung auf dem Bücherschiff war jedoch auch dieses Jahr sehr gut, und Gross und Klein vertieften sich höchst konzentriert in die Bücher. Ganze Familien lösten gemeinsam den Wettbewerb, verglichen die Bilder mit denjenigen in den Katalogen. Oft zeigten sich die Kinder als sehr ausdauernd, sie gaben nicht auf, bis sie auch den letzten Künstlernamen herausgefunden und somit den anspruchsvollen Wettbewerb gelöst hatten.

Vor allem verzeichneten wir dieses Jahr weniger Schulklassenbesuche. Es scheint, dass im Schuljahresablauf der neue Termin noch nicht so eingebürgert ist. Für das nächste Basler Jugendbücherschiff werden wir die Informationen an die Schulen schon anfangs Dezember verschicken.

Die Teilnahme an der Museumsnacht hat es ermöglicht, neue Personen anzulocken. So kamen viele junge Erwachsene, die die Wartezeit, bis ein Kursschiff sie zu einem anderen Museum brachte, ausnützten, um in den Jugendbüchern zu schmökern. Gute Kinder- und Jugendbücher werden nicht nur für eine spezifische Altersgruppe geschrieben, sondern begeistern auch eine gewiefte Leserschaft. Der letzte Besucher verliess das Schiff um 2 Uhr morgens, denn vorher liess ihn die Lektüre nicht gehen.

Die finnische Kinderbuchausstellung «Alltäglich fantastisch», die ihre eigene Vernissage an der Museumsnacht hatte, wurde stark beachtet, vor allem die Bücher über das Brüderpaar Tatu und Patu fanden eine grosse Anhängerschaft.

Die beliebte Erzählnacht gehörte zu den Höhepunkten, über 300 Personen lauschten den Geschichten und liessen sich von den Märchenwelten verzaubern.

Die Bücher sind nun wieder in der Bibliothek des Pädagogischen Zentrums PZ.BS, wo sie von den grossen und kleinen Leseratten ausgeliehen werden können.

Programm und Bilder

Baslerstab: «Auf dem Rhein in Büchern schmökern»

Basler Zeitung: «Prinzessinnen stehen hoch im Kurs»

 

 

2011: «Naturgewalten - gewaltige Natur»

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Rückblick auf das Basler Jugendbücherschiff 2011

Ein erfolgreicher Bücherschiffjahrgang ist am 30. November 2011 zu Ende gegangen. Über 7‘500 Personen liessen sich während zwei Wochen über die Neuheiten in der Kinder- und Jugendliteratur orientieren und schmökerten nach Lust und Laune in einzelnen Werken. 250 Schulklassen aus Basel-Stadt, Basel-Landschaft und der Region besuchten die Ausstellung auf dem Schiff, suchten für ihre Bibliothek Neuheiten heraus oder setzten sich mit den verschiedensten Texten intensiv auseinander.

Abends und an den Wochenenden lockten unterschiedliche Veranstaltungen viele Geschichtenbegeisterte an. Die Kinder machten stets aktiv mit und liessen sich mit Begeisterung in neue, fremde Welten entführen. Die Erzählnacht, an der die Besuchenden nicht nur den Geschichten aus «Anderswelten» lauschten, sondern auch auf Rundreisen eigene, fantastische Figuren aus den Wellen emportauchen liessen, war ein ganz besonderer Anziehungspunkt.

Ein weiterer Höhepunkt war die Veranstaltung mit der Klasse 3a der Primarschule Theodor und der Autorin Verena Stössinger. Eine vorangehende Lesung mit der Autorin in der Schule animierte die Schülerinnen und Schüler zum Schreiben und Illustrieren von eigenen fantastischen Texten über eine Reise zu einer Insel ihrer Fantasie. Als geübte Leseprofis ergriffen sie dann an der Veranstaltung auf dem Schiff mit aller Selbstverständlichkeit das Mikrofon und lasen vor einem fast hundertköpfigen Publikum vor und zeigten dazu ihre Bilder. Dank des grossen Einsatzes der beiden Klassenlehrpersonen ist diese Veranstaltung zu einer unvergesslichen und gelungenen Lese- und Schreibförderaktion geworden.

Dazwischen gab es auf dem Bücherschiff immer wieder Zeit, um sich eine Geschichte erzählen zu lassen oder sich ganz in die Lektüre eines Buches zu vertiefen. Über den Zeitpunkt, wann es nach Hause zu gehen galt, herrschte allerdings nicht immer bei allen Familienmitgliedern Einigkeit – besonders dann, wenn eine kleine Leseratte in einem dicken Buch erst auf Seite 3 angelangt war.

Programm und Bilder

Basler Zeitung: «Ella entdeckt das Bücherschiff»

Telebasel: Die Vernissage des Basler Jugendbücherschiffs in der Sendung «Was lauft»

Baslerstab: «Bibliothek auf dem Wasser»

Bildung Schweiz: «Schaukelnder Lesespass auf dem Rhein»

2010: «Von der Papyrusrolle zum E-Book»

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Rückblick auf das Basler Jugendbücherschiff 2010

Das Basler Jugendbücherschiff ist auch nach dreissig Jahren ein beliebter Treffpunkt für alle Freundinnen und Freunde der Kinder- und Jugendliteratur. Das zeigen die Besucherzahlen: Mehr als 7‘400 Personen besuchten die zweiwöchige Ausstellung an der Schifflände und liessen sich über die Neuheiten auf dem Kinder- und Jugendbuchmarkt informieren. Während der Woche besuchten 254 Schulklassen aus Basel-Stadt, Basel-Landschaft und der Region das Schiff.

Die Schülerinnen und Schüler suchten sich ihre Lieblingsbücher heraus und beschäftigten sich intensiv damit. Dabei kam die Freude am Buch nie zu kurz. «Ich erlebte gestern eine interessante und lebhafte Schülerschar auf dem Bücherschiff», so lautet die Rückmeldung einer Besucherin. Das E-Book fand weniger Anhänger als das gedruckte Buch: Ein Buch ohne Hilfsmittel aufschlagen zu können und sich mit dessen Inhalt zu beschäftigen, scheint für die jungen Besucherinnen und Besucher immer noch am attraktivsten zu sein.

Die vom Atelier «ben may» gestaltete neue Möblierung kam sehr gut an. Die luftigen, Tannenbäumen nachempfundenen Regale liessen den Schiffraum grösser erscheinen und Bänke und Tische luden zum Verweilen ein.

Die Veranstaltungen zeichneten sich durch hohe Qualität aus und wurden sehr gut besucht. Veranstaltungen auf dem Bücherschiff sind ein grosser Anziehungspunkt, der Besucherstrom war zu Beginn einer Veranstaltung jeweils besonders gross. Das neu gestaltete Programmheft war dabei eine gute Orientierungshilfe und fand grossen Anklang.

Auf ein besonders hohes Interesse stiess die Erzählnacht, zu den drei an diesem Abend gebotenen Veranstaltungen kamen insgesamt 300 Besucherinnen und Besucher. Wohlig rekelten sich die Kinder auf den Kissen und lauschten zusammen mit ihren Eltern gespannt den Geschichten.

Programm

Basler Zeitung: E-Mail-Interview «Wie Peter Pan wollen sie nicht älter werden»

Basler Zeitung: E-Mail-Interview «Beliebt ist die Erzählnacht mit Dreiländerfahrt»

Basler Zeitung: E-Mail-Interview «Fantasy-Bücher sind immer noch hoch im Kurs»

Basler Zeitung: E-Mail-Interview «Bei Camilleris Krimis kann ich lauthals lachen»

Basellandschaftliche Zeitung: «E-Book entert das Jugendbücherschiff»

2009: «Grimm & Co - Es war einmal und ist noch so»

Rückblick auf das Basler Jugendbücherschiff 2009

Mehr als 8100 Personen haben das Basler Jugendbücherschiff 2009 besucht und sich über die Neuheiten der Kinder- und Jugendliteratur informiert. Während der Woche kamen 293 Schulklassen aus Basel-Stadt, Basel-Landschaft und der Region auf das Schiff, schmökerten in den Büchern, setzten sich mit Autorinnen und Autoren, Verlagen und ISBN auseinander, vertieften sich in den Inhalt oder schrieben Vorschläge für Neuanschaffungen in der eigenen Schulbibliothek auf. Auf dem Unterdeck kamen viele Kinder in den Genuss von erzählten Geschichten, sei dies mit der Klasse oder an den Wochenenden von den Eltern. Erstaunlich viele Väter nahmen sich die Zeit, um sich mit ihren Sprösslingen in ein Buch zu vertiefen.

«Danke Mama, dass du mich hierher gebracht hast!», rief ein etwa siebenjähriges Mädchen freudestrahlend aus, als es all die Bücher sah. Im Gegensatz dazu, meinte ein dreijähriges Kind, kaum hatte es das Schiff betreten: «Hier sind ja gar keine Bücher!» Zum Glück fand es aber rasch den Weg die Treppe hinunter, in der Leseecke bei den Bilderbüchern kam es dann ganz auf seine Rechnung.

Jeweils zwischen siebzig und neunzig Personen besuchten die verschiedenen Veranstaltungen zur Leseförderung. Besonders schön war die Erzählnacht, wo über 200 Personen einerseits dem Puppenspiel von Gerda Rui, andererseits der Artussage, packend erzählt von Denise Racine und musikalisch stimmungsvoll begleitet von Klemens Dossinger, lauschten. Dazwischen genossen alle die Rundfahrten auf dem Rhein, leise auf dem Wasser gleitend hingen sie den eben erlauschten Bildern nach.

Zurück bleiben viele Anregungen zu eigener Lektüre und die Vorfreude auf das nächste Basler Jugendbücherschiff.

Programm

Basellandschaftliche Zeitung: «Sagen sind alles andere als Kinderkram»

Basler Zeitung: «Mondgolf und Hotzenplotz»

Bericht Radio Basel 1 Teil 1

Bericht Radio Basel 1 Teil 2

2008: «Liebe ist...»

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Rückblick auf das Basler Jugendbücherschiff 2008

Mit dem Sonderthema «Liebe ist...» zeigten wir, wie vielfältig das Thema Liebe und Freundschaft in der Belletristik wie auch im Sachbuch dargestellt wird. Bücher über Liebe, Freundschaft und Sexualität sind bei den Schülerinnen und Schülern stets sehr gefragt. Mit dem Sonderthema «Liebe ist...» wollten wir auf dieses Bedürfnis eingehen und den Kindern und Jugendlichen einen offenen Umgang mit diesen brennenden Fragen ermöglichen.

Daneben finden sich aber auch Bücher zu weiteren literarischen Themen wie etwa zu «Gesellschaft», «Umwelt und Natur», «Fremde Welten», «Abenteuer» oder «Fantasy» sowie Sachbücher zu Gebieten wie «Geschichte», «Reisen», «Technik» und «Naturwissenschaften».

Die JuKiBu hat uns wie jedes Jahr Bücher in folgenden Sprachen ausgeliehen: Albanisch, Amharisch, Arabisch, Bosnisch, Chinesisch, Dänisch, Englisch, Farsi, Filipino, Finnisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Kroatisch, Kurdisch, Niederländisch, Philippinisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch, Slowenisch, Somali, Spanisch, Tamil, Thai, Türkisch, Ungarisch, Vietnamesisch. Vom Kinderbuchfonds Baobab erhielten wir die Bücher zum Thema «Fremde Welten“.

Im geräumigen Vordeck zeigten wir die Jubiläumsausstellung 75 Jahre SJW Schweizerisches Jugendschriftenwerk. Ob Krümelmonster, Pioniere der Lüfte oder der Schwarze Tanner, SJW hat es in all den Jahren stets verstanden, namhafte Schweizer Autorinnen, Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren davon zu überzeugen, Werke von ihnen zu verlegen. Dank der einmalig preisgünstigen Form des Heftes leistet das SJW seit Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Leseförderung für alle.

Die zahlreichen Rahmenveranstaltungen, die abends oder an den Wochenenden auf dem Schiff stattfanden, boten einen weiteren Zugang zur Freude am Buch und zur Leselust. So konnten Kinder eine Druckerpresse aus der Nähe bestaunen und sich vorstellen, was es alles braucht, bis man ein Buch druckfrisch in die Hand nehmen kann, oder sie beteiligten sich an einer Diamantensuche. Familien lauschten Geschichten über das Wasser und die Liebe.

Natürlich muss das Basler Jugendbücherschiff auch finanziert werden. Die Kosten beliefen sich auf rund 120'000 Franken. Fast die Hälfte der Kosten trägt der Kanton Basel-Stadt. Zudem beteiligen sich der Kanton Basel-Landschaft und einzelne Gemeinden an der Finanzierung. Auch die Privatwirtschaft – und nicht nur Sparten, die vom Buchkauf direkt profitieren – macht durch namhafte Beiträge die Realisierung des Bücherschiffs möglich. An dieser Stelle sei all den Sponsoren, die während Jahren durch ihre finanzielle oder materielle Unterstützung treu zum Bücherschiff halten, vielmals gedankt.

Lesen auf dem Rhein ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Programm

Basellandschaftliche Zeitung: «Einen Besuch bei der Tränenfee abstatten»

Basler Zeitung: «Bäume, Basilisken und Erotik»

20 Minuten: «Bücherschiff geht wieder vor Anker»