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Bücherschiff-Lesewoche

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Das Bücherschiff an der Schifflände wird immer von Veranstaltungen mit Autorinnen und Autoren begleitet. Die direkte Begegnung mit Literaturschaffenden ist eine wertvolle Ergänzung zur meist stillen Lektüre, denn damit erhalten Bücher eine Entstehungsgeschichte und eine andere Relevanz. Gerade auch Lesemuffeln kann so ein anderer Zugang zum Buch ermöglicht werden.

Deshalb bringen wir diese Veranstaltungen in Form einer Bücherschiff-Lesewoche vom 7. bis 11. Juni 2021 an die Schulen. Die Autorinnen und Autoren freuen sich darauf, in dieser kulturell zu ruhigen Zeit mit Kindern und Jugendlichen über ihr kulturelles Schaffen zu sprechen und sie in ihre Geschichtenwelten zu entführen.

Angebote während der Lesewoche

Lesungen für Schulklassen
Lesungen können am Vormittag oder Nachmittag gebucht werden. Es sind maximal drei Lesungen pro Tag für die Autorin oder den Autor machbar. Bitte beachten Sie die vorgegebenen Wochentage, an denen die Lesungen möglich sind.

Für Schulklassen aus dem Kanton Basel-Stadt sind die Besuche kostenlos. Für Schulklassen aus anderen Kantonen und Privatschulen betragen die Kosten (inkl. Spesen) CHF 350.– pro Lesung.

Anmeldung
Die Anmeldung ist zwischen dem
19. und 30. April 2021 ab 9.00 Uhr via Online-Buchungsplattform möglich. Bei Fragen wenden Sie sich an Viviane Pescatore.

Zur Anmeldung

Autorinnen und Autoren

Alle Informationen finden Sie auch in unserem digitalen Flyer.

Regi Widmer (KG, 1. bis 3. Klasse)

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Kurzbiografie
Regi Widmer, geboren 1976 in Zürich, liebte es schon immer Geschichten zu erfinden und zu zeichnen. Als Kind wollte sie Märchentante werden oder zum Mars fliegen. Stattdessen wurde sie zuerst Reisevogel und Primarlehrerin. Dann studierte sie an der Hochschule in Luzern Illustration. Seit 2017 schreibt und malt sie in ihrem Atelier in Muttenz Bilderbücher. Ihr erstes wurde 2020 für den Serafina-Preis nominiert.

Bibliografie (Auszug)
«Die Savannenkicker», 2020, Orell Füssli Kinderbuch; «Sibe Sibeschlööfer», 2018, GrossenGaden

Informationen
www.regiwidmer.ch


Mögliche Daten: 7. bis 9. Juni, 11. Juni 2021

Schulstufe: Kindergarten, 1. bis 3. Klasse



Mit viel Humor und Abwechslung nimmt Regi Widmer bei ihren Lesungen die Kinder mit in eine Welt der Fantasie. Spielerisch und interaktiv zeigt sie, wie an jeder Ecke eine lustige Geschichte entdeckt und mit einfachen Strichen viel erzählt werden kann.

Corinne Schroff (1. bis 3. Klasse)

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Kurzbiografie
Im September 1960 habe ich die Welt erblickt und sie neugierig und spielerisch erkundet. Meine Fantasien waren fast grenzenlos und diese Eigenschaft ist mir zum Glück bis heute geblieben. Wenn ich nicht in meinem Atelier male oder Geschichten erfinde, tu ich dies in Schulklassen mit den Kindern. Ich war erst als Grafikerin tätig, bevor ich mich in Frankreich zur Kinderbuch- und Comicillustratorin ausbildete. Seit 28 Jahren bin ich nun als Illustratorin/Autorin tätig. Meine reichen Erfahrungen mit den Kindern in den Schulklassen zu teilen, sind für mich die Rosinen meines Berufs.

Bibliografie (Auszug)
«Der geheimnisvolle Schulweg», 2015 Text Stefan Sigg, VCS; «Lea, Leo und Zac» Edition Grandir, F; «Weisst du, was passiert, wenn...?», 2014, Text Sarah Jagfeld, Zauberblume; «Glück gehabt, roter Hund!», 2012, Text Anita Schorno, Literatur- werkstatt; «Nora und das giftige Zeug», 2005, Text Liz Sutter, Atlantis

Informationen
www.corinneschroff.ch


Mögliche Daten: 7. bis 10. Juni 2021

Schulstufen: 1. bis 3. Klasse


 

Was meine Lesung auszeichnet: Die Lesung beginnt mit einer Geschichte und die Kinder werden dabei aktiv mit einbezogen. An der Wandtafel entführe ich die Kinder spielerisch und fantasievoll in eigene Welten voller bunter Geschichten. Mit den Zeichnungen der Kinder und meinen Ergänzungen werden sie zu einer lebhaften Wirklichkeit.

Frank Kaufmann (1. bis 5. Klasse)

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Kurzbiografie
Frank Kauffmann, 1967 geboren, wuchs im Toggenburg auf und studierte in Zürich Germanistik und Rumänisch. Als Sohn eines Textilingenieurs spinnt auch er gerne Fäden: rote Fäden als Dramaturg für Theater und Tanztheater, Sprachfäden als Dozent am Sprachenzentrum der Uni/ETH und am allerliebsten Erzählfäden für Kinder. Frank Kauffmann lebt mit seiner Familie in Zürich.

Bibliografie (Auszug)
«S.O.S. Svalbard. Arktis auf der Spur» Krimi, 2021, Baeschlin; «S.O.S. Svalbard. Dieb in Sicht» Krimi, 2020 Baeschlin; «Wer findet den Schatz», 2017, Orell Füssli; «Tsozo und die fremden Wörter», 2015, Orell Füssli

Informationen
www.frankkauffmann.ch


Mögliche Daten: 7. bis 10. Juni 2021

Schulstufen: 1. bis 5. Klasse


 

«Wenig später sitzen sie zusammen auf der Terrasse beim Essen. Seraina, Oli und Simon erzählen, wieso sie sich S.O.S. Svalbard nennen. S.O.S. ist die Abkürzung für Seraina, Oli und Simon. Es steht aber auch für ihr Motto: Hilfe in Notfällen. Und Svalbard, so heisst das alte Segelschiff, auf dem sie ihr Büro haben. Sie erzählen der Kinderärztin von ihren Fällen. Von Herrn Stüssis verschwundenem Autoschlüssel, den sie in der Kaffeebüchse wiederfanden. Von Frau Angehrns entwischtem Krokodil, das sich bei ihren Nachbarn im Pool versteckte. Und natürlich auch davon, wie sie den berüchtigten Walensee-Parkbankdemolierer erwischten. Der sägte jahrelang rund um den See die öffentlichen Parkbänke an. Und wenn man sich draufsetzte, krachten sie zusammen. Mitten im Erzählen kommt Frau Mühlimatts Tochter Nina weinend nach Hause. Jemand hat ihr in der Badi das Velo gestohlen.» (Aus «S.O.S. Svalbard. Arktis auf der Spur»)

Eymard Toledo (4. bis 6. Klasse)

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Kurzbiografie
Maria Eymard Grupp de Toledo geboren 6.12.1963 in Belo Horizonte, Brasilien verheiratet, 2 Kinder. Berufserfahrung: Aquarell-Lehrerin bei Volkshochschule Mainz; Freie Autorin und Illustratorin bei Baobab Books, Basel; Freie Illustratorin bei Schott Verlag, Mainz Ausbildung: 1997 Diplom als Produkt Designerin, Abschluss als Grafik-Designerin an der Hochschule der Künste (HdK) Berlin; 1988 Diplom als freie Künstlerin an der Universidade Federal de Minas Gerais, Brasilien

Bibliografie (Auszug)
«Bené, schneller als das schnellste Huhn», 2013, Baobab Books; «Onkel Flores«, 2016 Baobab Books, Basel; «Juju und Jojô», 2019 Baobab Books, Basel; «Es tanzt ein kleiner Pinguin», 2014, Schott, Mainz; «Es schläft ein kleiner Pinguin», 2017 Schott, Mainz

Informationen
www.ey-toledo.de


Mögliche Daten: 7. bis 11. Juni 2021

Schulstufen: 4. bis 6. Klasse


 

«Die Zwillingsmädchen Juju und Jojô wohnen in einer sehr, sehr großen Stadt. Um den Himmel zu sehen, muss man den Kopf weit zurücklegen. (...) Doch vor ihrem Haus wächst auch ein Baum. Der Vater hat ihn gepflanzt, als die Mädchen noch klein waren. Es ist ein Jabuticababaum – eine sogenannte Baumstammkirsche. Der Baum hat bereits die Höhe ihres Balkons erreicht. Er spendet nicht nur süße Früchte, auch Schmetterlinge wohnen darin, alle möglichen Arten von Ameisen krabbeln an ihm hoch, und die Grillen zirpen auf den Ästen. Jojô kann Jujus Faszination für diese Insekten zunächst nicht verstehen ...» (Aus «Juju und Jojô»)

Katharina Tanner (4. bis 6. Klasse)

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Kurzbiografie
Autorin, Geschichtenerzählerin und Kinderliteraturvermittlerin bei der GGG Stadtbibliothek Basel. Sie schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene und erzählt den Kindern lebhaft von vergangenen Zeiten oder taucht mit ihnen in eine Fantasiegeschichte ein.

Bibliografie (Auszug)
«Sockenschlacht und Löwenzahn, Mädchen und Buben in der Schweiz von früher», 2014, Limmat, ein dokumentarisches Kinderbuch; «ZiegenHundeKrähenMama», 2016, Atlantis


Mögliche Daten: 7. bis 10. Juni 2021

Schulstufen: 4. bis 6. Klasse


 

«Paul und Theo sammelten in der kalten Jahreszeit Kohlen, damit der grosse Ofen in der Küche immer warm blieb. Sie kannten einen Ort beim Hafen am Rhein, wo die Güterzüge ankamen und die Kohlewagen darauf warteten, geleert zu werden. Kohlestücke, die vom Wagen fielen und auf dem Boden lagen, durften alle Basler aufheben und mitnehmen, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen. Doch es lag nie genügend Kohle auf dem Boden, dass es für alle Bedürftigen reichen würde. Und so kletterten Paul und Theo auf die Eisenbahnwaggons hinauf und stiessen mit ihren Füssen die Kohle runter, lasen die Kohle wie erlaubt von der Erde auf und schleppten sie stolz nach Hause.» (Aus «Sockenschlacht und Löwenzahn, Mädchen und Buben in der Schweiz von früher»)

Stephan Sigg (ab 7. Klasse)

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Kurzbiografie
Stephan Sigg (geb. 1983) ist als Journalist und Autor tätig und engagiert sich in der Lese- und Schreibförderung. Er wollte schon als Kind Autor werden. Heute schreibt er für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und gibt regelmässig Schreibworkshops. 2016 hat er mit Alice Gabathuler und Tom Zai den «da bux»-Verlag gegründet, der Bücher für leseschwache Jugendliche herausgibt.

Bibliografie (Auszug)
«Null Empfang», 2020, Jugendbuch zum Thema Smartphone-Abhängigkeit; «Noch 21 Tage», 2018, Jugendbuch zum Thema Armut in der Schweiz; «Fitness-Junkie», 2016, Jugendbuch zum Thema Fitnesssucht/Körperkult. Zu allen Büchern gibt es kostenlose Unterrichtsmaterialien als Download «Schreib-Kicks für Schüler», Schreibimpulse, 2015

Informationen
www.stephansigg.com


Mögliche Daten: 7. bis 11. Juni 2021

Schulstufen: Ab 7. Klasse


 

«Herr Pfister zog eine Holzkiste unter dem Stuhl hervor und stellte sie in die Mitte des Kreises. «In dieser Woche kommen wir ganz bei uns an. Deshalb wollen wir alle Smartphones hier hineinlegen.» Was? Gian lachte laut heraus. Echt komisch ... Doch er war der Einzige, der lachte. Das war kein Witz. Das Smartphone abgeben? Das konnte sich der Pfister gleich abschminken! Wer gab denn schon sein Handy ab? Auf Gians Smartphone war alles: seine Kontakte, seine Fotos, seine Videos, sein Zugang zur Musik. Es war seine Uhr. Sein Wecker. Seine Infoquelle. Sein Leben. «Wir haben eh keinen Empfang», meldete sich das Mädchen mit den roten Haaren, «wozu also die Handys abgeben?» Gian nickte zustimmend. Kein Netz und auch kein WLAN. Herr Pfister tat so, als hätte er nichts gehört. Jetzt ging Gian so viel gleichzeitig durch den Kopf, dass er kaum mehr klar denken konnte: Wie lange dauerte es, bis seine Leute merkten, dass etwas nicht stimmte? Wenn jemand ohne Ankündigung abtauchte und keine Nachricht mehr beantwortete – sie sogar nicht einmal öffnete! –, dann musste doch etwas faul sein. Oder würden sie es persönlich nehmen, dass er sich nicht mehr meldete?» (Aus «Null Empfang»)

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