Sie sind hier: Startseite / Schulentwicklung / Digitalisierung: Wie weiter? / FAQ Ausbau Digitalisierung

Artikelaktionen

FAQ Ausbau Digitalisierung

Auf dieser Seite finden Sie häufig gestellte Fragen zum Ausbau der Digitalisierung an den Volksschulen und am Zentrum für Brückenangebote (ZBA). Diese werden regelmässig aktualisiert.

 

Wer erhält ein eduBS-Book?

Im Schuljahr 2021/22 erhalten alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Primarklassen ein persönliches Arbeitsgerät. Das sogenannte eduBS-Book lässt sich sowohl als Laptop als auch als Tablet einsetzen. Schülerinnen und Schüler behalten es bis Ende Sekundarschule. Auch die Lehr- und Fachpersonen der Psychomotorik und der Logopädie aller Klassenstufen der Primarschule und des Kindergartens erhalten je ein eduBS-Book.

Im Schuljahr 2022/23 erhalten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehr- und Fachpersonen der Sekundarschulen und des Zentrums für Brückenangebote (ZBA) ein eduBS-Book.

Die Tagestrukturleitungen und die pädagogischen Leitungen der Tagesstrukturen (TS) haben bereits persönliche Arbeitsgeräte. Für alle anderen Mitarbeitenden der TS sind keine Geräte geplant. An den Primarschulen können die Poolgeräte genutzt werden, deren Anzahl deutlich erhöht wird.

Auch alle Schulleiterinnen und Schulleiter haben bereits ein persönliches Arbeitsgerät. Sie erhalten zusätzlich ein eduBS-Book, falls sie unterrichten.

Was ist ein eduBS-Book?

Bild Legende:

Das eduBS-Book ist ein persönliches Leihgerät und lässt sich sowohl als Laptop als auch als Tablet einsetzen. Es wird den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehr- und Fachpersonen vom Erziehungsdepartement zur Verfügung gestellt wird.

Das eduBS-Book, das im Herbst 2021 abgegeben wird, ist ein Gerät vom Typ «Microsoft Surface Pro7+».

Wo sind Bestimmungen und Richtlinien zum eduBS-Book und Anwendungen festgelegt?

Die Bestimmungen und Richtlinien zum eduBS-Book sind in den Nutzungsrichtlinien festgelegt. Diese gibt es in folgenden Versionen:

Die Bestimmungen zu den Anwendungen sind in den eduBS-Nutzungsbestimmungen festgelegt. Diese gibt es in  folgenden Versionen:

 


 

Wie häufig wechseln die Gerätemodelle? Habe ich bald ein älteres Modell als meine Schülerinnen und Schüler?

Vorgesehen ist der Gebrauch eines Notebooks für fünf Jahre. Der Produkte-Lebenszyklus des Herstellers liegt zwischen 12 und 18 Monaten. Daher werden mit der Zeit unterschiedliche Notebook-Generationen für Lehrpersonen wie auch für die Schülerinnen und Schüler der Normalfall sein.

ICT Medien beschafft Hardware, die bezüglich Leistung, Stabilität und Wartbarkeit voraussichtlich über die ganze Einsatzdauer die benötigten Voraussetzungen erfüllt. Es ist sichergestellt, dass unabhängig vom Gerätemodell und -alter auf allen Geräten dieselbe Software zuverlässig funktioniert.

Können Schülerinnen und Schüler private Laptops anstelle des eduBS-Books mitbringen?

Nein, auf der Primarstufe und der Sekundarstufe I gibt es kein BYOD («Bring Your Own Device»).

Wie ist der Hardware-Support geregelt?

Ein zentraler Service Point steht zu Ladenöffnungszeiten für den Austausch oder die Reparatur der persönlichen Arbeitsgeräte zur Verfügung. Die damit gesammelten Erfahrungen der drei Testschulen PS Erlenmatt, Sek St. Alban und ZBA Gundeldingen werden in das Support-Konzept einfliessen.

 

Werden defekte eduBS-Books abgeholt?

Dies ist aus Ressourcen-Gründen leider nicht möglich. Defekte eduBS-Books müssen nach telefonischer Anmeldung beim Support an einen zentralen Service-Point gebracht werden, wo Ersatzgeräte erhältlich sind.

 

Können die eduBS-Books in der Schule geladen werden?

Das eduBS-Book wird zu Hause geladen und in aufgeladenem Zustand zum Unterricht mitgebracht. Dies steht in den Nutzungsrichtlinien der persönlichen Arbeitsgeräte, die die Schülerinnen und Schüler erhalten.

 

Was geschieht, wenn ein Schüler/eine Schülerin das eduBS-Book nicht dabei hat? Gibt es Ersatzgeräte an den Schulen?

Es ist aus Kostengründen nicht vorgesehen, an den Schulen Ersatzgeräte zu lagern.

 

Können die eduBS-Books auch in der Schule bleiben?

In der Regel werden die Schülerinnen und Schüler ihr eduBS-Book für das Erledigen der Aufträge mit nach Hause nehmen. Der Einsatz der eduBS-Books wird sich aber je nach Schulstandort, Lehrperson und Schulstufe unterscheiden. Insbesondere auf der Primarstufe ist eine Aufbewahrung am Standort möglich.

 

Wer haftet, wenn das eduBS-Book kaputt geht (unverschuldet, grobfahrlässig oder mutwillig)?

Die Haftung ist in den Nutzungsrichtlinien geregelt, die zusammen mit dem eduBS-Book abgegeben werden. Diese gibt es in folgenden Versionen:

Ausführlichere Informationen finden sich in den eduBS-Nutzungsbestimmungen. Diese gibt es in folgenden Versionen:

Was passiert, wenn viele gleichzeitig im Netz sind? Kann es zur Überlastung des Netzes kommen?

Die Bandbreiten werden während der Pilotphase an den drei Testschulen PS Erlenmatt, Sek St. Alban und ZBA Gundeldingen überprüft. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden allenfalls notwendige Verbesserungen vorgenommen.

 

Kann die Nutzungsdauer des WLANs an der Schule zeitlich beschränkt werden?

Grundsätzlich wird das WLAN flächendeckend ausgebaut. Allerdings können sich nur die Fach-, Lehr- und Leitungspersonen mit privaten Geräten ins WLAN einwählen. Schülerinnen und Schülern ist das WLAN nur mit ihrem Arbeitsgerät der Schule zugänglich. Die Projektleitung Digitalisierung empfiehlt den Kollegien Regeln zu vereinbaren, wie das Schulnetz ausserhalb der Unterrichtszeit genutzt werden darf.

 

Darf WhatsApp für die Schule genutzt werden?

Wird WhatsApp im schulischen Rahmen genutzt, braucht es die schriftliche Zustimmung der Eltern. Diese müssen vorgängig darüber informiert werden, wie und wofür WhatsApp in der Klasse genutzt werden soll. Informationen dazu befinden sich auch in einem Merkblatt des Kantons Luzern aus dem Jahr 2019. Stimmen nicht alle Eltern der Nutzung von WhatsApp zu, braucht es alternative Kommunikationswege.

 

Wie kann verhindert werden, dass Schülerinnen und Schüler unerwünscht Daten untereinander austauschen? Etwa chatten oder einander Bilder/Videos schicken?

Dieses Problem gilt es pädagogisch zu lösen. Grosse Wirkung hat es erfahrungsgemäss, die eduBS-Nutzungsbestimmungen zu besprechen, bevor mit der Klasse digital gearbeitet wird. Diese gibt es in  folgenden Versionen:

 

Wie und wo werden Daten gespeichert?

Die Daten werden an verschiedenen Orten gespeichert (eduBS-Drive, ILIAS, Laufwerke, Office365, Laufwerk H:\). Was wo gespeichert werden soll, definiert das Ampelblatt «Datenschutz in der Schule (Orientierungshilfe für Schülerinnen und Schüler)», das Bestandteil der eduBS-Nutzungsbestimmungen ist. Diese gibt es in  folgenden Versionen:

 

Wie können sich die Fach- und Lehrpersonen weiterbilden?

Für Lehr- und Fachpersonen gibt es eine Auswahl an Online-Angeboten und klassischen Präsenzkursen. Informationen dazu befinden sich auf der Seite «Digital weiterbilden». Lehrpersonen mit sehr geringen digitalen Kenntnissen erhalten ergänzend Unterstützung in Form eines persönlichen Coachings. Die Weiterbildungsplanung erfolgt an jedem Standort durch die Schulleitung.

 

Wie erreichen meine Schülerinnen und Schüler die notwendigen technischen Kompetenzen?

Die Lehrpersonen sind im Rahmen des Lehrplans 21 zuständig für die Anwendungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Geplant sind Anpassungen bei der Stundentafel Medien/Informatik, zudem werden Planungshilfen erstellt.

 

Sind die Lehrmittel auf digitalen Unterricht ausgerichtet?

Viele obligatorische Lehrmittel bieten schon digitale Ergänzungen zur Print-Version. Lizenzpflichtige Anwendungen sowie Open-Source-Angebote sind auf dem eduBS-Desktop oder auf den Plattformen der Lehrmittelverlage für Lehrpersonen in Basel-Stadt bereits zugänglich. Die Lehrmittelverlage stellen sich zunehmend auf (teilweise) digitalen Unterricht ein, etwa für Vertiefung oder Differenzierung des Lernstoffs. In Natur & Technik hat der Klett-Verlag beispielsweise das erste komplett digitale Lehrmittel Prisma publiziert. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen.

 

Was, wenn Eltern gegen den Einsatz des eduBS-Books sind?

In einem ersten Schritt redet die Lehrperson mit den Eltern, nötigenfalls wird danach die Schulleitung miteinbezogen. In einem weiteren Schritt wird die Stufenleitung involviert.