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FAQ Ausbau Digitalisierung

Auf dieser Seite finden Sie häufig gestellte Fragen zum Ausbau der Digitalisierung an den Volksschulen und am Zentrum für Brückenangebote (ZBA). Diese werden regelmässig aktualisiert.

1 eduBS-Book 2 Support
3 Weiterbildung 4 Software
5 WLAN 6 Organisation
7 Pädagogik und Prävention

1 eduBS-Book

Was ist ein eduBS-Book?

Bild Legende:

Das eduBS-Book ist ein persönliches Leihgerät und lässt sich sowohl als Laptop als auch als Tablet einsetzen. Es wird den Schülerinnen und Schülern ab der 5. Klasse der Primarschule sowie den Lehr- und Fachpersonen vom Erziehungsdepartement kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das eduBS-Book, das 2021 abgegeben wird, ist ein Gerät vom Typ «Microsoft Surface Pro7+». Informationsmaterialien zum eduBS-Book befinden sich im ICT-Guide für Lehrpersonen, Unterrichtsmaterialien gibt es auf der E-Learning-Plattform Ilias.

Welche Schülerinnen und Schüler erhalten ein eduBS-Book?

Im Schuljahr 2021/22 erhalten alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Primarklassen ein eduBS-Book. Ab Schuljahr 2022/2023 erhalten jeweils die Kinder der 5. Klassen ein eduBS-Book.

Die Schülerinnen/Schüler behalten ihr eduBS-Book bis zur 3. Klasse der Sekundarschule. Ab dem Schuljahr 2024/2025 verfügten alle Schülerinnen und Schüler der Volksschulen ab der 5. Primarklasse über ein eduBS-Book.

Welche Mitarbeitenden der Schulstandorte erhalten ein eduBS-Book?

Die folgenden Mitarbeitenden können via Schulleitung ein eduBS-Book beziehen:

  • Lehrpersonen des Kindergartens, der Primarschule und der Sekundarschule (aller Fächer/Fachbereiche)
  • Lehrpersonen der Heilpädagogik, DaZ und ISF
  • Fachpersonen der Psychomotorik
  • Fachpersonen der Logopädie
  • Pädagogische Mitarbeitende der Spezialangebote (SpA)
  • Springerinnen und Springer
  • Vertretungen von Lehrpersonen mit einer Anstellung von mehr als drei Monaten

Bei Mitarbeitenden mit einer Anstellung unter 20 Stellenprozenten entscheidet die Schulleitung, ob die Anschaffung eines eduBS-Books sinnvoll ist. Für andere Mitarbeitende, zum Beispiel Assistenzen oder Vorpraktikantinnen und Vorpraktikanten, ist derzeit keine Ausrüstung mit einem eduBS-Book geplant.

Erhalten Mitarbeitende der Tagesstrukturen ein eduBS-Book?

Die Tagestrukturleitungen und die pädagogischen Leitungen der Tagesstrukturen haben bereits persönliche Arbeitsgeräte. Fehlende Geräte können bei der Fachstelle Tagesstrukturen beantragt werden. Für alle anderen Mitarbeitenden der Tagesstrukturen sind derzeit keine Geräte geplant. Es können Poolgeräte des Schulstandortes genutzt werden, deren Anzahl deutlich erhöht wird, sobald die Schülerinnen und Schüler ein eigenes eduBS-Book haben.

Erhalten Schulleitungen ein eduBS-Book?

Schulleiterinnen und Schulleiter haben bereits persönliche Arbeitsgeräte. Sie erhalten zusätzlich ein eduBS-Book, falls sie unterrichten. Fehlt ein persönliches Arbeitsgerät, kann es via Stufenleitung beantragt werden.

Wo sind Bestimmungen und Richtlinien zum eduBS-Book und Anwendungen festgelegt?

Die Bestimmungen und Richtlinien zum eduBS-Book sind in den Nutzungsrichtlinien festgelegt. Diese gibt es in folgenden Versionen:

Die Bestimmungen zu den Anwendungen sind in den eduBS-Nutzungsbestimmungen festgelegt. Diese gibt es in folgenden Versionen:

Darf der Bildschirm des eduBS-Books mit einem sogenannten «Panzerglas» geschützt werden?

Das Bekleben der eduBS-Books mit Panzerglas oder Schutzfolie ist grundsätzlich möglich. Beachten sie dabei bitte Folgendes:

  • Die Erfahrungen aus den Testschulen zeigen: Ein Panzerglas oder ein anderer Schutz des Bildschirms ist nicht notwendig
  • Wer ein Panzerglas oder eine Schutzfolie möchte, beschafft und finanziert diese selbst. Eine Kostenübernahme durch die Volksschulen oder die Abteilung DIG-IT ist nicht möglich.
  • Muss ein Gerät wegen eines Defekts ausgetauscht werden, wird der Bildschirmschutz nicht ersetzt: Einen allfälligen Ersatz beschafften und finanzieren wiederum die Nutzenden.

Was gilt für die eduBS-Books der Schülerinnen und Schüler?
Erlauben Sie als Lehrperson das Bekleben der eduBS-Books mit Panzerglas oder Ähnlichem, beachten sie bitte mögliche Peer-Effekte und sozialen Druck; nicht jede Familie kann sich ein Panzerglas leisten.

 

Wie häufig wechseln die Gerätemodelle? Habe ich bald ein älteres Modell als meine Schülerinnen und Schüler?

Vorgesehen ist der Gebrauch eines Notebooks für fünf Jahre. Der Produkte-Lebenszyklus des Herstellers liegt zwischen 12 und 18 Monaten. Daher werden mit der Zeit unterschiedliche Notebook-Generationen für Lehrpersonen wie auch für die Schülerinnen und Schüler der Normalfall sein.

Die Abteilung «Digitalisierung und Informatik DIG-IT» des Erziehungsdepartements beschafft Hardware, die bezüglich Leistung, Stabilität und Wartbarkeit voraussichtlich über die ganze Einsatzdauer die benötigten Voraussetzungen erfüllt. Es ist sichergestellt, dass unabhängig vom Gerätemodell und -alter auf allen Geräten dieselbe Software zuverlässig funktioniert.

Können Schülerinnen und Schüler private Laptops anstelle des eduBS-Books mitbringen?

Nein, auf der Primarstufe und der Sekundarstufe I gibt es kein BYOD («Bring Your Own Device»).

2 Support

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Wie ist der Support geregelt?

Für Anfragen steht das Service Desk von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 17.30 Uhr unter +41 61 373 31 31 oder support@edubs.ch zur Verfügung. Für einen Austausch des eduBS-Books gibt es Service-Points in den Bibliotheken der GGG, der Gemeindebibliothek Riehen und der Bibliothek des PZ.BS. Diese sind während ihren offiziellen Öffnungszeiten zugänglich. Ein Austausch ist nur nach Rücksprache mit dem Service Desk möglich.

Werden defekte eduBS-Books abgeholt?

Dies ist aus Ressourcen-Gründen leider nicht möglich. Defekte Geräte müssen nach telefonischer Voranmeldung an einen Service-Point – Bibliotheken der GGG, der Gemeindebibliothek Riehen oder des PZ.BS – gebracht werden, wo Ersatzgeräte erhältlich sind.

Wer haftet, wenn das eduBS-Book kaputt geht (unverschuldet, grobfahrlässig oder mutwillig)?

Die Haftung ist in den Nutzungsrichtlinien geregelt, die zusammen mit dem eduBS-Book abgegeben werden. Diese gibt es in folgenden Versionen:

 Ausführlichere Informationen finden sich in den eduBS-Nutzungsbestimmungen. Diese gibt es in folgenden Versionen:

Schaden oder Verlust: Wie ist das Vorgehen?

In einem ersten Schritt wird die Schulleitung oder das Support-Team informiert.

Schulen in Basel
Ablauf im Schadens- oder Verlustfall (Handbuch Bildung, Abschnitt Volksschulen)

Schulen in Bettingen und Riehen
Kontakt im Schadens- oder Verlustfall (Verwaltung der Gemeindeschulen)

3 Weiterbildung

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Wie können sich die Fach- und Lehrpersonen weiterbilden?

Für Lehr- und Fachpersonen gibt es eine Auswahl an Online-Angeboten und klassischen Präsenzkursen. Informationen dazu befinden sich auf dem Basler Bildungsserver unter www.edubs.ch/digitalisierung. Es gibt auch Kurse für Lehrpersonen mit sehr geringen digitalen Kenntnissen. Die Weiterbildungsplanung erfolgt an jedem Standort durch die Schulleitung.

Bis Ende 2024 sollen alle Lehrpersonen auf dem Kompetenzniveau B1 des Kompetenzrahmens sein.

4 Software

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Wo können weitere Software-Vorschläge zur Installation gemeldet werden?

Für Vorschläge für weitere Software für den eduBS-Desktop oder das eduBS-Book gibt es auf dem Basler Bildungsserver ein Formular.

Wie und wo werden Daten gespeichert?

Die Daten werden an verschiedenen Orten gespeichert (eduBS-Drive, ILIAS, Laufwerke, Office365, Laufwerk H:\). Was wo gespeichert werden soll, definiert das Ampelblatt «Datenschutz in der Schule (Orientierungshilfe für Schülerinnen und Schüler)», das Bestandteil der eduBS-Nutzungsbestimmungen ist. Diese gibt es in  folgenden Versionen:

 

 

Darf WhatsApp für die Schule genutzt werden?

Wird WhatsApp im schulischen Rahmen genutzt, braucht es die schriftliche Zustimmung der Eltern. Diese müssen vorgängig darüber informiert werden, wie und wofür WhatsApp in der Klasse genutzt werden soll. Informationen dazu befinden sich auch in einem Merkblatt des Kantons Luzern aus dem Jahr 2019. Stimmen nicht alle Eltern der Nutzung von WhatsApp zu, braucht es alternative Kommunikationswege.

Für die Kommunikation mit Eltern und Erziehungsberechtigten ist per Schuljahr 2022/2023 ein kostenloser kantonaler «Instant-Messaging-Dienst» geplant.

 

Sind die Lehrmittel auf digitalen Unterricht ausgerichtet?

Viele obligatorische Lehrmittel bieten schon digitale Ergänzungen zur Print-Version. Lizenzpflichtige Anwendungen sowie Open-Source-Angebote sind auf dem eduBS-Desktop oder auf den Plattformen der Lehrmittelverlage für Lehrpersonen in Basel-Stadt bereits zugänglich. Die Lehrmittelverlage stellen sich zunehmend auf (teilweise) digitalen Unterricht ein, etwa für Vertiefung oder Differenzierung des Lernstoffs. In Natur & Technik hat der Klett-Verlag beispielsweise das erste komplett digitale Lehrmittel Prisma publiziert. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen.

 

5 WLAN

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Was passiert, wenn viele gleichzeitig im Netz sind? Kann es zur Überlastung des Netzes kommen?

Die WLAN-Ausstattung an den Standorten ermöglicht ganzen Klassen, gleichzeitig mit dem eduBS-Book zu arbeiten. Im Falle von Überlastungen erhalten die Lehrpersonen von den ICT-Betreuungsperson der ED-Abteilung «Digitalisierung und Informatik DIG-IT» Support. 

Kann die Nutzungsdauer des WLANs an der Schule zeitlich beschränkt werden?

Grundsätzlich wird das WLAN flächendeckend ausgebaut. Allerdings können sich nur die Fach-, Lehr- und Leitungspersonen mit privaten Geräten ins WLAN einwählen. Schülerinnen und Schülern ist das WLAN nur mit dem eduBS-Book zugänglich. Die Projektleitung Digitalisierung empfiehlt den Kollegien Regeln zu vereinbaren, wie das Schulnetz ausserhalb der Unterrichtszeit genutzt werden darf. 

Wie wird mit erhöhter Strahlenbelastung durch den Ausbau des WLAN umgegangen?

Alle installierten «Access-Points», die WLAN ausstrahlen, halten die Grenzwerte gemäss BAG ein. Weitere Informationen dazu gibt es in einem Merkblatt auf ILIAS.

Informationsschreiben für Erziehungsberechtigte und Eltern (Login-Bereich)

 

6 Organisation

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Können die eduBS-Books in der Schule geladen werden?

Das eduBS-Book wird zu Hause geladen und in aufgeladenem Zustand zum Unterricht mitgebracht. Dies steht in den Nutzungsrichtlinien des eduBS-Books, die die Schülerinnen und Schüler erhalten.

 

Was geschieht, wenn ein Schüler/eine Schülerin das eduBS-Book nicht dabei hat? Gibt es Ersatzgeräte an den Schulen?

Es ist aus Kostengründen nicht vorgesehen, an den Schulen Ersatzgeräte zu lagern.

 

Können die eduBS-Books auch in der Schule bleiben?

In der Regel werden die Schülerinnen und Schüler ihr eduBS-Book für das Erledigen der Aufträge mit nach Hause nehmen. Der Einsatz der eduBS-Books wird sich aber je nach Schulstandort, Lehrperson und Schulstufe unterscheiden. Insbesondere auf der Primarstufe ist eine Aufbewahrung am Standort möglich.

 

7 Pädagogik und Prävention

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Wie werden meine Schülerinnen und Schüler in die Arbeit mit dem eduBS-Book eingeführt?

Auf ILIAS  stehen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Die Einführung dauert mindestens drei Lektionen.

Einführung eduBS-Books: Unterrichtsmaterialien für Lehrpersonen (ILIAS)

Wie erreichen meine Schülerinnen und Schüler die notwendigen technischen Kompetenzen?

Die Lehrpersonen sind im Rahmen des Lehrplans 21 zuständig für die Anwendungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler in allen Fächern. Geplant sind Anpassungen bei der Stundentafel Medien/Informatik, zudem gibt es Planungshilfen.

 

Wie kann verhindert werden, dass Schülerinnen und Schüler unerwünscht Daten untereinander austauschen? Etwa chatten oder einander Bilder/Videos schicken?

Dieses Problem gilt es pädagogisch zu lösen. Grosse Wirkung hat es erfahrungsgemäss, die eduBS-Nutzungsbestimmungen zu besprechen, bevor mit der Klasse digital gearbeitet wird. Diese gibt es in  folgenden Versionen:

 

 

Wird die Bildschirmzeit der Schülergeräte dokumentiert und gegenüber den Eltern kommuniziert? Wie ist es bei den Lehrpersonen?

Der Bedarf für eine entsprechende Software wurde bei den ICT-Betreuungspersonen und in den Testschulen erhoben. Eine Mehrheit vertrat die Meinung, dass es keine solche Software braucht und diese pädagogisch nur begrenzt sinnvoll wäre. Deshalb wird kein entsprechendes Programm auf den eduBS-Book installiert.

Was, wenn Eltern gegen den Einsatz des eduBS-Books sind?

In einem ersten Schritt redet die Lehrperson mit den Eltern, nötigenfalls wird danach die Schulleitung miteinbezogen. In einem weiteren Schritt wird die Stufenleitung involviert.