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Lesen und Lesen lassen – Die Schulblatt-Ausgabe 3/19

29.04.2019
Im Zeichen des klassischen Literaturunterrichts und der vergangenen GeKo
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Welchen Stellenwert hat das literarische Lesen heute an den Schulen? Findet überhaupt noch klassischer Literaturunterricht statt? Oder geht es nur noch um das Leseverstehen? Eine Studie der PH FHNW und zweier Universitäten ist diesen Fragen nachgegangen. Im Interview mit der Studienleiterin, einem Deutsch-Fachexperten am PZ.BS und drei erfahrenen Lehrpersonen gibt es praktische Anregungen zum Literaturunterricht auf der Sekundarstufe. Nur schon mit der «banalen» aber hilfreichen Frage «Na, wie habt ihr diesen Roman, dieses Theaterstück oder dieses Gedicht gefunden?» werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt sich untereinander auszutauschen und sich Gedanken darüber zu machen, warum für sie etwas literarisch gut oder weniger gut gelungen ist. Am Anfang jeglicher Literaturförderung aber steht das Vorlesen – und zwar lange über das Primarschulalter hinaus!

Auch Erziehungsdirektor Conradin Cramer erzählte an der GeKo humorvoll über seine verlorenen Wetten, aber er informierte auch über sein Anliegen, stets im direkten Gespräch mit den Lehr- und Fachpersonen zu stehen und berichtete von erfolgreichen Geschäften im Grossen Rat, wie beispielsweise die Sicherung der Finanzierung in der Höhe von zwei Millionen Franken, die es möglich macht Erstklass-Regelklassen in einer Doppelbesetzung zu unterrichten oder Einführungsklassen zu führen. Bei Gaby Hintermanns Abschlussrede flammten die pädagogischen Herzen der Anwesenden auf und die scheidende KSBS-Präsidentin wurde mit einer Standing Ovation für alles in dieser Zeit Geleistete und Erreichte geehrt.

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