Sie sind hier: Startseite / Publikationen / Basler Schulblatt / «Wir vom ... »

Artikelaktionen

«Wir vom ... »

Wir vom WG und der WMS/IMS

Bild Legende:

Wir arbeiten gern hier, weil …

… wir uns hier ein wenig wie in einem kleinen Dorf fühlen. Vieles ist überschaubar und fast schon idyllisch. Unser Kollegium besteht aus 35 Lehrpersonen. Alle kennen sich. Diese besonderen Bedingungen erlauben es uns, viele gemeinsame Projekte im Rahmen der ganzen Schule durchzuführen. Übers ganze Jahr verteilt finden so viele klassenübergreifende Aktivitäten statt, ob gemeinsamer Spielmorgen oder vorweihnachtliches Adventssingen - es macht einfach Spass! Auch die zentrale Lage ist einzigartig. Zahlreiche Ausflugsziele wie Museen, Theater, aber auch die Herbstmesse sind nur einen Katzensprung entfernt. Speziell ist auch unser Pausenhof, der sich unter anderem direkt auf dem Kirchhof befindet. Die Schule ist dadurch natürlich in die Umgebung integriert. Auch die in der Regel unkomplizierte Zusammenarbeit mit vielen engagierten Eltern schätzen wir sehr.

Uns macht Sorgen, dass …

… unsere Schule in den kommenden Jahren aus allen Nähten platzen könnte. Eigentlich ist unser Schulhaus für einen einzigen Primarzug mit sechs Klassen konzipiert. Momentan gehen hier aber schon sieben Klassen ein und aus. Nächstes Jahr sollen es sogar deren acht werden. Der Freiraum wird dadurch leider immer kleiner. Nicht nur die Anzahl der Schülerinnen und Schüler wächst, auch unser Aufgabenportfolio. Ständig kommen neue Herausforderungen hinzu, gleichzeitig fällt aber kaum etwas weg. Die Pandemie hat aufgezeigt, wie wichtig die Digitalisierung für die Schule ist. Die kontinuierliche digitale pädagogische Weiterbildung der Lehrpersonen ist dabei eine zentrale Voraussetzung, die Zeit dafür aber ist knapp bemessen. Selber digital fit sein, heisst noch lange nicht, dass dieses Wissen kompetent und verständlich vermittelt werden kann.  

Unser Wunsch ist, dass …

… wir vermehrt Zeit und Raum finden, um Neues zu erarbeiten. Nur so können wir unsere Schule weiterentwickeln und den Unterricht noch kindgerechter gestalten. Zuletzt hatten wir dafür leider kaum noch freie Kapazitäten.  Wir hoffen, dass wir unseren zweiten Standort am Münsterplatz in der «Mücke» bald wieder nutzen können und freuen uns auf mehr Freiraum. Klassenübergreifende Schulveranstaltungen werden erfahrungsgemäss bei zwei Standorten schwieriger, sollten aber in Zukunft weiter möglich sein. Bleibt noch ein Wunsch: Das Ende der Pandemie …

Wirtschaftsgymnasium und Wirtschaftsmittelschule, Andreas Heusler-Strasse 41, 4052 Basel. Am Gespräch teilgenommen haben: Corine Maître, Victor Hofstetter, Stefan Rüegger, Marie-Louise Uehlinger und Patrick Langloh
Redaktion Peter Wittwer und Valentin Kressler, Foto Grischa Schwank