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Bericht der Erprobung im Kindergarten (KG Güterstr. 300, E. Blaser)
Allgemein Die Klasse setzt sich aus 11 Buben und 6 Mädchen zusammen, davon ist für 12 Kinder Deutsch eine Fremdsprache. Die Erprobung fand immer am Doppel-/Fördermorgen mit 2 anwesenden Lehrpersonen statt, wo die Begleitung und Beratung auch in kleinen Gruppen oder der Hälfte der Klasse möglich war. So konnte der ICT-Unterricht auch mit beschränktem technischem Material optimal gestaltet werden. Einige Aufgabenstellungen wie das Fotografieren und der Beobachtungsauftrag waren für die meisten K-1-Kinder zu schwierig und wurden deshalb von den K-2-Kindern übernommen. Alle Kinder stiegen sehr motiviert ins Thema ein. Da wir vorgängig das Thema Bären durchgenommen hatten, waren die Kinder mit Waldtieren schon vertraut. Die vorgesehene Arbeit mit den geschlechtergemischten Gruppen gestaltete sich unproblematisch und positiv. Von den Kindern her konnten die Aufträge wie geplant durchgeführt werden. Es gab zeitliche Verzögerungen, was jedoch auf dieser Stufe gut berücksichtigt werden konnte. Eine Schwierigkeit war, dass die Stammkindergärtnerin gleichzeitig das Thema Hühner durchgenommen hatte. Ich musste da noch einen Übergang von Gemeinsamkeiten des schwarzen Huhnes und der Amsel einschieben, welcher beim methodisch-didaktischen Vorgehen nicht erwähnt wurde. Methodisch-didaktische Aspekte Das Bearbeiten und Integrieren der Bilder ins Wiki wurde ausschliesslich von der Lehrperson ausserhalb der Unterrichtszeit übernommen. Das war für die Kinder dann beim Anschauen jeweils eine Überraschung. Ich habe mich im Wiki auf eine ganz kleine Auswahl beschränkt. Eine Powerpointpräsentation ist für den Kindergarten wohl sinnvoller, da die Kindergartenkinder mit einem Wiki von der Stufe her überfordert sind. Als Projekt mit der Primarstufe ist es jedoch interessant und spannend. Die Kinder waren sehr beeindruckt von dem Resultat der beiden Primarschulklassen. Lernkontrolle: Das differenzierte Wissen in Form von exakten Beschreibungen von Tieren (z.B. Marder) in der Diskussion hat mich positiv überrascht. Die Sensibilisierung für das Wahrnehmen von Tieren hat sehr erfolgreich stattgefunden; die Kinder (auch schüchterne fremdsprachige) reagieren sofort, wenn sie ein Tier im Garten sehen oder ein Spielfeld gestalten, und machen die anderen Kinder oder die Lehrperson mit Begeisterung und Freude darauf aufmerksam. Das Thema war vom Ziel und der nachhaltigen Wirkung her ein Volltreffer. Durch den Elternbrief bezüglich Veröffentlichung im Wiki entstand als positiver Nebeneffekt ein kooperativer Austausch zwischen Elternhaus und Kindergarten. Zeitbedarf Technische Schwierigkeiten 2-Bits-Projekts keine Rechte gewährte, wurde das Projekt beträchtlich erschwert. Im Kindergarten standen mir zusätzlich 2 PCs zur Verfügung. Die räumliche Trennung des „Internetcomputers“ setzte eine gute Planung voraus. Schlussfolgerungen und Erkenntnisse
Anpassungen Aufgrund meiner Erkenntnisse und Schlussfolgerungen habe ich den Zeitbedarf und die Hilfestellungen für die Kindergartenkinder angepasst.
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Tiere in städtischer Umgebung | Elisabeth Blaser (BS), Richard Binggeli (BL), Hans Peyer (BS) |
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