|
Zeit
|
Didaktische Begründung
Planungsschritte, Teilziele
|
Verlauf: Lernphasen, Inhalte,
Lehr- und Lernformen, Sozialformen
|
|
5’
|
Schülerinnen und Schüler zur Konzentration führen, ins Thema einsteigen.
|
Mit der Klasse ein ihnen bekanntes Tierlied singen.
Sich vor dem Fenster aufstellen oder hinsetzen.
|
|
10’
|
Die Umgebung des Schulzimmers genau beobachten.
(Vielleicht) Tiere entdecken und benennen.
|
Impuls der Lehrperson:
Viele Tiere in der Natur leben mitten unter uns, auch hier in der Umgebung unseres Schulhauses.
Können wir Tiere entdecken?
Schülerinnen und Schüler beobachten und benennen Tiere, die sie sehen.
|
|
10’
|
Ausgeglichene Gruppen bilden,
Beobachtungsauftrag besprechen:
alle haben den Auftrag verstanden.
Benimmregeln vereinbaren.
|
Mädchen und Buben gemischt; 2-3 Schülerinnen und Schüler machen
Rundgang ums Schulhaus; Tiere entdecken und eine Liste der Tiere erstellen.
Benimmregeln:
- Wo beobachten? Erlaubtes Areal abgrenzen.
- Benehmen: alle verhalten sich ruhig.
- Wann sollen alle wieder zurück sein?
Jede Gruppe hat eine Uhr und kann sie lesen.
|
|
25’
|
Gruppenauftrag ausführen.
Lehrkraft begleitet die Gruppen,
berät und leitet.
|
In Gruppen gehen die Schülerinnen und Schüler vors Schulhaus oder in den Pausenhof, suchen und beobachten Tiere. Vielleicht finden sie am und ums Schulhaus auch Kunstobjekte mit Tierdarstellungen. Sie schreiben eine Liste.
|
|
20’
|
Abschluss: Die Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse und erzählen kurz über ihre Entdeckungen.
|
Ein Gruppenmitglied berichtet über die Ergebnisse.
Die Listen werden aufgehängt und vorgelesen.
Die gefundenen Tiere werden an der Wandtafel geordnet.
Jede Gruppe wählt ein Tier aus, möglichst verschiedene.
|
|
10’
|
Ausblick auf folgende Lektionen geben.
Hausaufgabe: Sachbücher zum gewählten Tier suchen und mitbringen.
|
Lehrperson: In den nächsten Stunden wollen wir über einzelne eurer Tiere mehr herausfinden und auch über einige Tiere hören, die ganz im Versteckten bei uns leben.
|
|
20’
|
Wissen erweitern:
Viele Tiere haben sich an den Lebensraum Stadt angepasst und leben mitten unter uns.
|
Ausschnitt aus dem Fernsehfilm „Tiere der Grossstadt, Lebensraum Stuttgart“ von E. Werner zeigen (DVD).
Welche von diesen Tieren sind bekannt und kommen auch in unserer Umgebung vor? Fragen klären.
|
|
45’
|
Gruppenarbeit:
Informationen suchen
Informationen sichten, lesen,
Wichtiges markieren,
Fragen aufschreiben und mit der Lehrkraft klären,
Wortschatzarbeit mit den Info-Texten
Lehrkraft druckt die wichtigsten Internetseiten für die einzelnen Gruppen aus.
|
Klären: Welche Informationen müssen gesucht werden? Fragestellungen an der Wandtafel und auf einem Arbeitsblatt.
Informationsrecherche mit:
- Sachbüchern
- CD-Roms
- Internet (mit Linkliste)
Notizen machen (auch auf einem Raster / Arbeitsblatt).
|
|
15’
|
Tier abbilden
Auftrag: jede Gruppe erstellt Fotos von ihrem Tier.
Anleitungen und die wichtigsten Regeln fürs Fotografieren kennen lernen.
|
Schülerinnen und Schüler lernen mit der Anleitung die Handhabung einer Digitalkamera kennen. Sie lesen in den Gruppen die Anleitung, betrachten die Bilder und erklären einander den Gebrauch der Kamera.
Die Lehrperson gibt Tipps für erfolgreiches Fotografieren.
|
|
30’
|
Gruppenarbeit weiterführen:
In der Umgebung Tiere beobachten, fotografieren, filmen und skizzieren.
Ziel: Alle haben verschiedene Abbildungen hergestellt und Beobachtungen aufgeschrieben.
|
Schülerinnen und Schüler suchen ihr Tier und beobachten es. Sie machen sich schriftliche Notizen.
Sie versuchen mit einer Digitalkamera ein Bild und / oder einen kurzen Clip herzustellen.
|
|
45’
|
Ergebnisse der vorangehenden Lektion sichten:
Texte korrigieren und ins Reine schreiben.
Skizze für Zeichnung übertragen.
Fotos auf PC laden und mit Hilfe der Lehrperson aufbereiten.
|
Arbeit der Stunde einführen und Ziele setzen:
Die Gruppe schreibt ihren Text ins Reine, ev. gerade mit einem Textprogramm auf dem Computer.
In dieser Zeit werden Fotos und Clips mit Hilfe der Lehrperson auf den PC geladen. Die Gruppe sichtet ihre Bilder.
|
|
45’
|
Ein Wiki vorbereiten und erstellen.
|
Texte und Bilder aufbereiten, korrigieren, ergänzen und eintippen.
|
|
45’
|
Wiki erstellen, Fortsetzung
|
Die Gruppen erstellen nach einem Raster einen Wiki-Eintrag zu ihrem Tier mit:
- Kurztext
- Bild
- ev. Zeichnung
|
|
45’
|
Wiki ansehen.
Weitere Informationen zum Thema im Internet entdecken.
Zur Arbeit ein Feedback bekommen.
|
die anderen Wikis betrachten.
Die Clips der Gruppen ansehen.
Mit Link-Liste weitere Informationen zum Thema im Internet abrufen.
Feedback an die Gruppen.
Thema abschliessen.
|
|
Zeit
|
Didaktische Begründung
Planungsschritte, Teilziele
|
Verlauf: Lernphasen, Inhalte,
Lehr- und Lernformen, Sozialformen
|
|
30’
|
Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisieren
|
Die Schülerinnen und Schüler schauen kurze Ausschnitte aus dem Film „Tiere der Grossstadt, Lebensraum Stuttgart“ von E. Werner und überlegen sich, welche von diesen Tieren ihnen bekannt vorkommen. Sie notieren sich diese Tiere. Besprechung im Plenum.
|
|
15’
|
Impuls der Lehrperson, Erfahrungsschatz der Schülerinnen und Schüler wecken.
|
Tierrätsel über bekanntes, in der Umgebung vorkommendes Tier mit Aussagen über dieses Tier. Kinder versuchen, das Tier herauszufinden (nach Joseph Cornell, Beispiel siehe Anhang). Anschliessend schreiben die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit ähnliche Rätsel mit Tieren aus der Umgebung und lassen die anderen Kinder die neuen Rätsel lösen.
|
|
45’
|
Beobachtungsauftrag
|
Die Schülerinnen und Schüler erhalten folgenden Auftrag: „Sucht in 3er- resp. 4er-Gruppenarbeit innerhalb einer Woche möglichst viele Tiere aus eurer Umgebung. Versucht die Tiere falls möglich zu benennen, zu beschreiben, zu fotografieren (Möglichkeit der Bestellung von Digitalkameras bei DTU) und aufzubereiten, so dass ihr sie der Klasse vorstellen könnt. Das Beobachtungsblatt sollte euch als Hilfe dienen.“
|
|
30’
|
Präsentation
|
Die einzelnen Gruppen berichten kurz, was sie „erforscht“ haben. Die anderen Schülerinnen und Schüler geben jeder Gruppe ein kurzes Feedback.
|
|
15’
|
Auswahl
|
Jede Gruppe wählt ein Tier aus, über das sie noch mehr erfahren möchte.
|
|
90’
|
Informationen suchen
|
Die Kinder haben die Möglichkeit, über die von der Lehrperson ausgewählten Kanäle Informationen zu finden:
CD-Roms, Suchseiten im Internet (durch die Lehrperson ist eine Linkliste vorbereitet), Bücher, Artikel
Die Schülerinnen und Schüler schreiben Ihre Texte zu dem gewählten Tier zuerst herkömmlich auf Papier und lassen sie von der Lehrperson korrigieren (siehe Arbeitsanleitung).
|
|
45’
|
Zeichnen
Fotos auf PC laden und mit Hilfe der technischen Anleitung zum Fotografieren (+ev. Lehrperson) aufbereiten
|
Jedes Gruppenmitglied zeichnet das gewählte Tier (falls möglich können die Gruppen auch Fotos ihres Tieres in der Natur knipsen). Die Klasse wählt mit einer kurzen Begründung jeweils die für sie beste Zeichnung aus. Diese wird dann von der Gruppe fotografiert und für das Wiki aufbereitet (mit Hilfe der technischen Anleitung, möglichst selbständig auf dem PC).
|
|
45’
|
Wiki vorbereiten, erstellen.
|
Die Schülerinnen und Schüler tippen die korrigierten Texte mit Hilfe der Wiki-Anleitung direkt ins Wiki (ergänzend mit Fotos).
|
|
20’
|
Wiki austauschen, ansehen.
|
Die Kinder betrachten die Tierwikis der anderen Gruppen und geben in einer Diskussion ein kurzes Feedback ab.
|
|
25’
|
Fragen erstellen
|
Die Gruppen schreiben 5 10 Fragen aus ihrer Arbeit auf.
|
Die einzelnen Gruppen erstellten an der UST für die MitschülerInnen ein Frageblatt zu ihrem bearbeiteten Tier. Die andern beantworteten die Fragen mit Hilfe des Wikis.
MST: Nachdem die Kinder ihre Texte ins Wiki abgetippt und die Bilder hochgeladen hatten, schrieben sie in ganzen Sätzen zu ihrem Tier 5 bis 10 Fragen mit Antworten. Diese wurden korrigiert und danach als Reinschrift von allen Gruppenmitgliedern als Aufgabenblatt den anderen Kindern abgegeben.
Die anderen Kinder mussten mit Hilfe des Wikis versuchen, die Fragen zu beantworten. Dies zwang die Kinder, die Texte der anderen Gruppen durchzulesen und zu begutachten. Daneben war es ein geeigneter Schreibanlass, der die Kinder motivierte. Schliesslich korrigierte die entsprechende Gruppe die Antworten der anderen Kinder. Es besteht allenfalls die Möglichkeit, dass die Kinder daraus einen kleinen Wettbewerb veranstalten.
Es sind für alle Stufen mindestens 6 Lektionen einzuplanen. Ein möglicher Ablauf ist im methodisch-didaktischen Vorgehen für die einzelnen Klassen ersichtlich.