Informatik-Kaderausbildung Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn 2003/2004
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Neue-Medien-Kompetenz


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FÖRDERKONZEPT AUF SCHULEBENE

6.1 Am Beispiel „Minerva-Schulen Basel“
      6.1.1 Ausgangssituation
      6.1.2 Fördermassnahmen und Förderkonzept
      6.1.3 Erste Erfahrungen und weiterführende Projekt-Ideen
6.2 Am Beispiel „Allgemeine Gewerbeschule Basel“
      6.2.1 Ausgangssituation
      6.2.2 Fördermassnahmen und Förderkonzept
      6.2.3 Weiterführende Projekt-Ideen


6.1  Am Beispiel „Minerva-Schulen Basel“

6.1.1   Ausgangssituation

Grundhaltung gegenüber den Neuen Medien

An den Minerva-Schulen wird dem selbstständigen Umgang mit den Neuen Medien eine grosse Bedeutung zugemessen. Dies drückt sich einerseits durch das Fach Informatik in der Stundentafel, andererseits durch die gezielten Fördermassnahmen aus.

Auf Grund der Bedeutung der Neuen Medien im Konzept der Minerva-Schulen als „normales“ Arbeitsgerät kommen die Schülerinnen und Schüler in der Handhabung der Computer und ihrer alltäglichen Nutzung rasch voran.

Start und Stoffplan

Beim Schulstart in allen Schulstufen (5. Schuljahr) erfolgt keine Einstiegs-Abklärung der ICT-Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler.

In einer ersten Stoffeinheit werden im Informatik-Unterricht jene Fertigkeiten und Fähigkeiten repetiert und vermittelt, die zum Arbeiten an den Minerva-Schulen Voraussetzung sind.

Informatik als Fach an der Stundentafel:

  • Sekundarschule: 1 Stunde (9. Schuljahr 3 Stunden) pro Woche
  • PGplus: 3 Stunden pro Woche (ab 6. Schuljahr: alle Lernenden besitzen
    ihren eigenen Laptop)

Infrastruktur und Support

Es existieren 2 Schulungsräume, die untereinander vernetzt sind, mit Internetzugang. Zudem befinden sich Computer in den Klassenzimmern für den integrierten Informatik-Unterricht (die beiden Schulungsräume stehen dafür ebenso zur Verfügung).

Eine Lehrperson (ausgebildete Mittelschullehrperson und ausgebildete/r Netzwerk-Administrator/in) leistet Support (Stundenentlastung). Ausgelagert werden zeitlich aufwändigere Arbeiten.

Quereinstieg

Ein Quereinstieg in die Schule ist möglich

  • in alle Jahrgangsklassen,
  • in alle Schultypen,
  • während des ganzen Schuljahres.

Je nach Schultyp, Schulstufe, je nach Fachlehrkraft (und Stoffschwerpunkt) haben die Klassen im Bereich Neue Medien einen unterschiedlichen Ausbildungsstand:

Ein einzelner, fertig ausgearbeiteter Niveau-Abklärungstest ist folglich nicht realistisch.

Die für die Abschlussprüfungen vorhandenen Fertigkeiten-Listen [1] bezüglich

werden durch die Informatik-Lehrkraft auf das abzuklärende Niveau (je nach Abklärungszeitpunkt und Klassenniveau) angepasst.

Ebenso können diese Listen ergänzt werden durch weitere Listen mit zusätzlichen Fertigkeiten, welche die Fachlehrkraft für grundlegend und notwendig erachtet (zum Beispiel „Fertigkeiten Bildbearbeitung“) entsprechend der Situation in der Klasse.

Die neu eingetretenen Lernenden füllen diese Formulare im Sinne einer Selbsteinschätzung aus.

Zu beachten

  • Nicht während einer Schnupperwoche ausfüllen lassen. Die Lernenden sollen dies nicht als Aufnahme-Test interpretieren.
  • Den Lernenden ist das Ziel der Listen genau und explizit zu erklären:
    Als Standortbestimmung und als Grundlage für die kommende Förderung, um sie an den Klassenstand heranzuführen.
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[1] Sämtliche Verlinkungen im Kapitel 6 sind nur auf der CD-Version verfügbar

Auf Lehrplanebene


Neue-Medien-Kompetenz | Christian Graf (BS) und Urs Thiede (BS)