Was will das Schulblatt?
Die Herausgeber des Basler Schulblatts
Grundlage und Redaktionsstatut des Basler Schulblatts ist eine Vereinbarung, die der damalige Vorsteher des Erziehungsdepartementes mit dem Präsidium der Staatlichen Schulsynode am 21. Dezember 1993 getroffen hat. An dieser tauglichen Grundlage des Basler Schulblatts wollen die beiden Herausgeber auch in Zukunft festhalten. Weil die Vereinbarung sich allerdings über die Ziele ausschweigt, die mit dem Schulblatt erreicht werden sollen, hat der Schreibende sie im Auftrag der beiden Herausgeber um eine Zielbestimmung ergänzt. Diese ergänzte Grundlage des Basler Schulblatts soll den Leserinnen und Lesern im Folgenden bekannt gemacht werden.
Das Basler Schulblatt ist kein Amtsblatt
Im Basler Schulblatt kommen Schulbehörden, Lehrkräfte, Eltern und all jene zur Sprache, welche in ganz unterschiedlicher Funktion an den Schulen von Basel-Stadt mitwirken. Es unterscheidet sich damit deutlich von den ausschliesslich amtlichen Publikationen, die in anderen Kantonen erscheinen.
Das Basler Schulblatt ist Sprachrohr aller an der Schule Beteiligten
Im Basler Schulblatt kommen viele zur Sprache. Es ist gemäss Vereinbarung:
1. Publikationsorgan des Erziehungsdepartementes, und insbesondere des Ressorts Schulen
2. Publikationsorgan der Staatlichen Schulsynode
3. Verbandsorgan der Freiwilligen Schulsynode (die Kosten, die sich daraus ergeben, werden von der fss getragen)
4. Publikationsorgan für Einzelpersonen und für weitere Verbände aus dem Schulbereich, zum Beispiel für Elternorganisationen
5. Freies bildungspolitisches und pädagogisches Forum
Das Basler Schulblatt spiegelt die facettenreiche Schullandschaft und fördert den Dialog
Dem Basler Schulblatt sind folgende Ziele gesetzt:
1. Es erlaubt einen regelmässigen Kommunikationsfluss, der alle Dialoggruppen erreicht. Dank der Vielfalt der Beiträge und der lebendigen Diskussion geniesst es einen hohen Beachtungsgrad.
2. Es spiegelt die Basler Schullandschaft mit ihren unterschiedlichen Facetten aus verschiedenen Perspektiven und ist deshalb für alle informativ.
3. Es fördert den Dialog zwischen all jenen, die in irgend einer Funktion an den Schulen von Basel-Stadt mitbeteiligt sind, und trägt damit zu einer einvernehmlichen Schulkultur bei. Das Basler Schulblatt ist der schweizerischen Konkordanzidee verpflichtet.
Zwei Verbesserungen
Wie alles im Schulwesen wird auch das Basler Schulblatt laufend verbessert. Ab sofort gelten folgende Neuerungen:
Mehr Transparenz
Es soll besser erkennbar sein, wer die redaktionelle Verantwortung für die Texte trägt. Deswegen wurde das Impressum neu formuliert. Zusätzlich wird in der Synodalnummer der fss-Teil zur besseren Erkennbarkeit auf farbiges Papier gedruckt.
Neue Dienstleistung: Stellenanzeigen
Alle offiziellen Stellenanzeigen für die Schulen von Basel-Stadt erscheinen im Basler Schulblatt. Sie erreichen dort ihr Zielpublikum am einfachsten. Leserinnen und Leser und insbesondere Stellenbewerberinnen und Stellenbewerber können sich ohne grosse Mühe einen Überblick über die offenen Stellen in den Schulen von Basel-Stadt verschaffen; und der Inseratentarif ist erst noch kostengünstig. Zusätzlich werden die offenen Vikariatsstellen von den Schulleitungen regelmässig ans Basler Schulblatt gemeldet und unentgeltlich publiziert.
Pierre Felder Basel, im Dezember 1999