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DIE SCHULEN VON BASEL-STADT

Orientierung als Ziel

Der Name «Orientierungsschule» (OS) ist zugleich Programm: Die Schülerinnen und Schüler erhalten Orientierungshilfen und lernen sich selbst zu orientieren. Grundwissen und Grundfertigkeiten, die sie in der Primarschule erworben haben, werden im Fachunterricht vertieft, und es kommen neue Lerngebiete dazu, zum Beispiel zwei Fremdsprachen. Die Jugendlichen wachsen in die Verantwortung für ihr Lernen hinein. Allein und in der Gruppe, im Gespräch mit der Lehrperson und im Niveauunterricht in der 3. Klasse lernen sie ihre Neigungen und Fähigkeiten und sich selbst besser kennen. Nach und nach gewinnen sie eine Vorstellung von ihrem künftigen Bildungsweg.

Die Kinder werden in Quartierschulhäuser und in durchmischte Klassen eingeteilt, unabhängig also von ihren Schulleistungen und ihrer Herkunft. Die Vielfalt an Begabungen und die Spanne zwischen den Stärkeren und den Schwächeren bieten optimale Leistungsanreize. Individuelle Förderung und Beurteilung schaffen eine günstige Lernatmosphäre. Auch in fast allen anderen Kantonen der Schweiz wird bis zum sechsten Schuljahr in ungegliederten Volksschulen unterrichtet.

Im dritten Quartal der 3. Klasse erfolgt der Entscheid über die Zuweisung an die weiterführende Schule.


Kurzporträt Orientierungsschule

Altersstufe und Ziel: 5. bis 7. Schuljahr, Neigungen und Fähigkeiten kennen lernen, den individuellen Bildungsweg finden

Dauer: drei Jahre

Unterricht: Deutsch, Französisch und Mathematik werden im 1. und 2. Jahr zum Teil in Halbklassen, im 3. Jahr in zwei Niveaus (Grund- und Erweiterungsniveau) unterrichtet, breites Wahlfachangebot im 2. und 3. Jahr

Beurteilung/Versetzung: Jährlicher Lernbericht, keine Noten und Rückversetzung. Im Lernbericht der 3. Klasse werden die Leistungen und das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten in den Pflichtfächern in Punkte von 4 bis 1 (4 Maximum) gemessen. Aufgrund des Punktetotals Zuteilung in A-Zug oder E-Zug (provisorisch 12 Punkte, definitiv ab 13) der Weiterbildungsschule oder ins Gymnasium (provisorisch 16 Punkte, definitiv 17 bis 20 Punkte)

Klassengrösse maximal: 25 Schüler/-innen

Stundenplan: Fünftagewoche mit Blockunterricht

Aufnahme: Prüfungsfrei, keine Anmeldung nötig

Anschlussschule: Weiterbildungsschule oder Gymnasium

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Der Fachunterricht setzt ein

An der Orientierungsschule beginnt für Schülerinnen und Schüler der Fachunterricht. In der 1. und 2. Klasse werden die zentralen Fächer Deutsch, Französisch und Mathematik zum Teil in Halbklassen unterrichtet. In der 3. Klasse werden die Kinder entsprechend ihrer Leistung in den drei Fächern in ein Grund- oder Erweiterungsniveau eingeteilt. Je nach Leistungsentwicklung werden später Umstufungen vorgenommen.

Weitere Pflichtfächer sind: Geschichte, Geografie/Naturlehre, Zeichnen, manuelles Gestalten, Musik, Sport, Klassenstunde, Englisch (ab 3. Klassen). In der 3. Klasse können Schülerinnen und Schüler aus dem folgenden Angebot wählen: Lateinisch, Italienisch, Mathematik, Naturwissenschaften. In diesen beiden Schuljahren wird zusätzlich ein breites Angebot an Freiwahlfächern geboten, von Kultur und Gesellschaft über Mathematik/Technik bis zu Ausdruck und Gestalten.

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Eltern als Partner

Die Eltern jeder Klasse wählen Sprecherinnen und Sprecher. Diese bilden in ihrer Gesamtheit den Elternrat eines Schulhauses. Die Elternräte sind Dialogpartner der Lehrkräfte und der Schule und setzen sich gemeinsam mit ihnen für den Schulerfolg der Kinder ein.

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Besondere Angebote

Betreuungsstunden: Erledigung von Hausaufgaben und Zusatzübungen

EMOS-Klassen oder KEMU-Klassen: Klassen mit erweitertem Musikunterricht (fünf statt zwei Lektionen wöchentlich)

Fremdsprachenklassen: Vorbereitung auf den Übertritt in die Regelklasse für neu zugezogene fremdsprachige Kinder

Förderzentren in allen Quartierschulhäusern: individuelle Förderung und Hilfe.

Heilpädagogische Förderung: Schüler und Schülerinnen mit Schwierigkeiten im Lernen und Verhalten werden schulisch und sozial von heilpädagogisch ausgebildeten Lehrpersonen gefördert und begleitet

Mittagstische: Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschule können im Quartier des Schulstandortes gegen einen Kostenbeitrag einen Mittagstisch besuchen. Die Adressen der Mittagstische sind bei den Rektoraten oder auf der Homepage des Ressorts Schulen unter www.edubs.ch/die_schulen/projekte/mittagstische/index.pt erhältlich

Tagesbetreuung/Tagesschulen: Betreuung und Verpflegung in der unterrichtsfreien Zeit, Kostenbeitrag der Eltern

Tagesferien: Ganztägige Betreuung und Verpflegung während Schulferien für Kinder bis zwölf Jahren, weitere Informationen unter www.edubs.ch/die_schulen/schulen_bs/tagesbetreuung

Schulung von Kindern mit Behinderungen: Kinder mit Behinderungen werden nach Möglichkeit integrativ in Regelklassen geschult. Es stehen aber auch Sonderschulen für Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen zur Verfügung.

HSK: Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur für Kinder aus anderen Kulturkreisen

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Quartierschulhäuser und Schulkreise

Grossbasel-West: Kaltbrunnen (Tel. 061 307 94 00); Gottfried Keller (Tel. 061 307 90 90); Wasgenring (Tel. 061 385 90 20); Isaak Iselin (Tel. 061 385 94 51); Vogesen (Tel. 061 385 94 52)

Grossbasel-Ost: Brunnmatt (Tel. 061 337 81 01); Gundeldingen (Tel. 061 366 91 41); Gellert (Tel. 061 317 95 95)

Kleinbasel: Drei Linden (Tel. 061 606 33 67/60); Sandgrube (Tel. 061 690 90 50); Dreirosen (Tel. 061 686 91 11); Insel (Tel. 061 639 90 50); Thomas Platter/Wettstein (Tel. 061 666 61 70)

Riehen: Hebel (Tel. 061 606 91 90);Grendelmatte (Tel. 061 601 50 12); Wasserstelzen (Tel. 061 606 92 30); Burgstrasse (Tel. 061 645 90 50)

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Rektorate der Orientierungsschulen

OS Basel
Kohlenberg 27, Postfach 1828, 4001 Basel, Tel. 061 267 54 60
http://os.edubs.ch

OS Riehen/Bettingen (Rektorat Schulen von Riehen und Bettingen)
Erlensträsschen 10, 4125 Riehen, Tel. 061 645 97 97
http://osls.edubs.ch

OS Kleinklassen (Rektorat Kleinklassen)
Kohlenberg 27, Postfach 1909, 4001 Basel, Tel. 061 267 54 75
http://kkl.edubs.ch

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